Magdeburg l Ein volles Programm liegt am Wochenende vor Magdeburgs Handballteams. Dabei geht es für einige Mannschaften auch darum, die Niederlagen der Vorwoche möglichst wettzumachen.

So will der BSV 93 in der Mitteldeutschen Oberliga der Frauen nicht mit leeren Händen vom Spiel heute um 20 Uhr beim SC Hoyerswerda zurückkehren. "Wir müssen unseren Rhythmus wieder finden", fordert BSV-Trainerin Marita Daum, nachdem ihr Team vor Wochenfrist bei der zweiten Mannschaft des Thüringer HC sang- und klanglos mit 25:36 unterging, bereits nach 24 Minuten hoffnungslos mit 5:17 hinten lag.

"Das darf uns nicht wieder passieren, wir müssen diesmal von Beginn an und bis zum Ende hellwach sein, zumal Hoyerswerda unabhängig vom Tabellenplatz und der bisherigen Punktausbeute eine kämpferisch starke Mannschaft ist", so Daum, die neben Romy Stutz (Fingerbruch) heute auch auf einige beruflich verhinderte Spielerinnen verzichten muss. "Die erste Sieben steht aber", atmet Daum vor dem Spiel zu ungewohnter Zeit (20 Uhr Anwurf) auf. Im Hinspiel hatten die Elbestädterinnen gegen den Aufsteiger nur mit einem Tor Differenz (28:27) gewonnen.

Auch der HSV Magdeburg will in der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer nach zuletzt drei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur.

Dabei haben die Spieler um Torjäger Michael Jahns die 27:31-Vorwochenniederlage gegen Spitzenreiter Langenweddingen abgehakt, wollen im ersten Rückrundenspiel gegen den Tabellenvorletzten Wolfen, erneut zu Hause, den Hebel umlegen. "Wir gingen zuletzt personell auch etwas auf dem Zahnfleisch, doch langsam bessert sich das, auch Max Schulz kommt inzwischen langsam in Fahrt", meint Jahns junior, der zwar mit 151 Treffern souverän die Torschützenliste der Liga anführt, den es aber auch wurmt, dass Lokalrivale BSV 93 aufgrund des direkten Vergleichs momentan in der Tabelle vor dem HSV steht.

"Zwei Punkte sind gegen Wolfen Pflicht, wollen wir die Trendwende einläuten", so der Torjäger, der mit der Geburt von Maartn Michael vor Kurzem zum dritten Mal stolzer Vater wurde.