Der MSV Börde bei den Männern und den Alten Herren sowie der 1. FC Magdeburg bei den Kleinfeld-Kickern sind die Hallen-Stadtmeister 2015.

Stadtfeld l Nachdem mit dem SV Eintracht der Sieger der letzten beiden Jahre bereits in der Vorrunde strauchelte, war der Weg für einen neuen Stadtmeister bei den Männern frei. Letztlich setzte sich die zweite Vertretung des MSV Börde verdient durch. Zum einen, weil die FCM-Zweite ihre souveräne Vorrundeleistung nicht wiederholen konnte, zum anderen, weil der schärfste Konkurrent Roter Stern Sudenburg im direkten Vergleich mit 2:4 den Kürzen zog.

Hatte sich die Börde-Zweite im ersten Endrundenspiel gegen die eigene Dritte knapp mit 1:0 behauptet, setzte sie sich anschließend gegen den FCM ebenfalls mit 1:0 durch. In diesen beiden Spielen wie auch in den meisten anderen Partien sahen die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle der BbS Eike von Repgow am Draisweg meist umkämpfte Begegnungen mit wenigen technischen Einlagen, dafür aber vielen Zeitstrafen.

Die gab es auch in der vorentscheidenden Partie zwischen dem MSV Börde II und Rotern Stern mit je zwei für beide Mannschaften, doch steckten die Stadtfelder die Unterzahl letztlich besser weg, führten schon 3:0, ehe die Sterne noch einmal auf 2:3 verkürzten. In ihrem abschließenden Spiel gegen den BSV 79 genügte der Sauerbier-Elf gegen die Cracauer ein 2:2, Christian Held und Mathias Wrede trafen für den neuen Meister.

"Ingesamt war das Niveau schon mal besser, Sieger Börde II zeigte in Ansätzen noch den besten Hallenfußball", fasste Turnierleiter Wolfgang Blankenburg, der sich auch gestern auf seine Helfer Michael Fischer und Norbert Nowacki, sowie die beiden Referees Marco Uhlmann und David Siegel verlassen konnte, das Geschehen zusammen.

MSV Börde II: Ketzer - Arns, Kryk, Neumärker, Schüßler, Held, Flöter, Wrede, Villaraoel

Bei den Alten Herren sicherte sich der MSV Börde am Ende zum sechsten Mal in Folge und insgesamt 16. Mal den Titel des Hallen-Stadtmeisters. Auch hier entpuppten sich die Roten Sterne als der größte Widersacher, den die Stadtfelder im direkten Vergleich mit 2:1 bezwangen. Allerdings mussten die Thierau Co. bis zur letzten Minute um den erneuten Titelgewinn zittern, lagen sie doch im letzten Turnierspiel gegen den alten Rivalen MSV 90 Preussen mit 1:3 hinten, ehe Steffen Plock den 3:3-Endstand besorgte und damit die Meisterschaft perfekt machte.

In dem fairen Turnier mit insgesamt nur zwei Zeitstrafen zeigte sich Daniel Tönnies von Roter Stern mit acht Toren besonders treffsicher.