Magdeburg (vs) l Bei noch drei ausstehenden Punktspielen beim Tabellenzweiten SV Energie Cottbus (21.2.) und Rangvierten Blankenburger VF 91 (8.3.) sowie einem Heimspiel gegen den aktuellen Ligadritten USV Potsdam (21.3.) ist der USC-Traum vom Klassenerhalt nunmehr in weite Ferne gerückt.

Der Start des ersten Satzes wurde komplett verschlafen. Beim Stand von 3:10 nahm USC-Trainerin Marén Schulz die erste Auszeit, konnte die Magdeburgerinnen aber nicht zur Normalform animieren. Der Aufschlag, ein sonst so druckvolles Element, war für den Gegner leicht zu bewältigen. Das USC-Team wirkte überrollt von den Brandenburgerinnen, der Annahmeriegel überfordert und verunsichert. Mit 10:25 endete der erste Durchgang enttäuschend deutlich für die Gäste.

In den zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen besser (5:2), aber erneut brach dann die Annahme ein (7:13). Die Aufholjagd gelang zwar bis zu einem gewissen Punkt mit Aufschlagserien von Melanie Polter, Maxi Soldmann und Ulrike Beige. Zum Schluss fehlte jedoch der Druck auch im Angriff (22:25).

Im dritten Durchgang wollte sich der USC endlich frei spielen. Doch das gelang nicht. Erneute Annahmeschwächen und beim Stand von 2:7 die erste Auszeit der USC-Trainerin. Dann gelang die Annahme zwar, aber die Mannschaft um Kapitän Peggy Bürger schien so demoralisiert zu sein, dass in der Endphase keiner mehr einen Satzgewinn für möglich hielt (21:25).

Trainerin Schulz äußerte sich enttäuscht nach dem verlorenen Spiel: "Wir haben absolut nicht in die Begegnung gefunden, obwohl die Wichtigkeit allen bekannt war. Einen Sieg hätten wir bitter nötig gehabt. Nun müssen wir schauen, was überhaupt noch möglich ist, um die Liga zu halten."

USC Magdeburg: Baake, Beige, Bürger, Grenzau, Kunth, Mutzeck, Polter, Rieger, Schulz, Schultze, Soldmann, Wilke.