Magdeburg l Der Spielbetrieb in der Fußball-Landesklasse 2 nimmt am Sonnabend wieder richtig Fahrt auf. Nach der Winterpause greifen die sieben Magdeburger Teams wieder in der Ligageschehen ein. Vornehmlich heißt es am 17. Spieltag Koffer packen. Einzig der SV Fortuna II und der FC Zukunft kicken in der Elbestadt und treffen direkt aufeinander.

"Es geht endlich wieder um Punkte. Wir hoffen gleich auf den ersten Dreier ", blickt Fortuna II-Trainer Marco Kilian dem Samstag entgegen. Sein Team empfängt bereits ab 11.30 Uhr den FC Zukunft. "Wir wollen so schnell wie möglich, die nötigen Punkte sammeln, um einen Abstieg zu vermeiden. Haben wir das erreicht, schauen wir mal, was noch möglich ist. Das Gute ist doch, dass alle nur mit Wasser kochen. Entscheidend wird sein, wer am Spieltag den größeren Siegeswillen an den Tag legt", so Kilian. Wenn es das Wetter zu ließ, habe man in der zurückliegenden Vorbereitungsphase weitestgehend draußen trainiert und die Schwerpunkte auf Kondition, Kraft und das Passspiel gelegt.

Zu kämpfen mit dem Wetter und den Platzverhältnissen hatte auch der FC Zukunft. Die Testspiele liefen für Trainer Stefan Lutter überwiegend zufriedenstellend. Zuletzt schlug man die zweite Mannschaft des MSV Börde deutlich mit 7:0 und startet mit einem kleinen Erfolgserlebnis in das erste Punktspiel nach der Winterpause. Im Training wurde versucht, vor allem das Abwehrverhalten zu verbessern. "Wir müssen unsere Defensive stärken. Wir haben in der Hinrunde zu viele einfache Gegentore bekommen, was zu einer Negativserie geführt hat", so Stefan Lutter.

Germania Olvenstedt reist zum bislang starken Aufsteiger Blau-Weiß Neuenhofe. Kleinmühlingen/Zens gewann in der Vorwoche ein Nachholspiel und stieß die Olvenstedter wieder vom Ligathron. Für die Elf von Trainer Maik Herrmann gilt es nun, den Anschluss an die Spitze zu halten.

Der drittplatzierte HSV Medizin bestreitet seine Auftaktpartie bei der SG Blau-Weiß Niegripp. Mit sechs Punkten Abstand auf Platz Eins ist der Aufstiegszug noch lange nicht abgefahren. Die Mediziner wollen den Titelkampf so lange wie möglich mit gestalten.

Kleinere Brötchen backen derzeit der SSV Besiegdas und der SV Arminia. Die Ostelbier sind beim Tabellendrittletzten SV Germania Güsen gefordert. Für die Buckauer ist die Auswärtsaufgabe ungleich schwerer. Arminia muss beim Viertplatzierten TSV Rot-Weiß Zerbst ran.

Der TuS 1860 Magdeburg hat die vermeintlich kniffligste Aufgabe aller Teams aus der Elbestadt vor der Brust. Die Neustädter fahren nach Kleinmühlingen/Zens.