In der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer kamen der BSV 93 und der HSV vor dem am kommenden Wochenende anstehenden Stadtderby zu Siegen.

HSV Magdeburg - HBC Wittenberg 31:29

(hjh) Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines klaren Sieges gegen Borne, die Magdeburger gingen zuletzt trotz einer guten Leistung in Dessau leer aus. Dies sollte diesmal anders werden.

Doch zunächst bestimmte der HBC das Spielgeschehen. Die Hausherren ließen einige Chancen aus und der Gast führte nach acht Minuten mit 6:1. Nach einer Auszeit stellten die Magdeburger um. Jetzt wurde konzentrierter und zielstrebiger gespielt. Doch die Gäste verteidigten ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause - 11:15.

In der zweiten Spielhälfte agierten die HSV-Männer immer druckvoller. Christian Keiser verkürzte nach 34 Minuten auf 14:16, Matthias Krüger traf zum 16:17 und wiederum Keiser gelang der 17:17-Ausgleich (39.). Die erste Führung der Gastgeber erzielte Abwehrspezialist Michael Marquardt nach einen Tempogegenstoß - 18:17.

In Überzahl konnten die Gäste noch einmal mit 19:18 in Führung gehen. Nach dem 21:20 durch Michael Poek entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Vor allem Matthias Krüger wurde immer stärker. Seine Tore brachten dem HSV das 24:22 und 26:23.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Die Gastgeber verspielten eine 28:26-Führung, die Wittenberger waren beim 28:28 wieder im Spiel. Doch im Schlussspurt trafen Michel Poek und Andreas Jahns zum 30:28, ehe der HBC noch einmal zum 30:29 verkürzte. Mit einen Tempogegenstoß setzte Poek den Schlusspunkt zum 31:29.

HSV: Wiesner, Gleß - Schulz 5/2, Brunsendorf 2, Keiser 7, A. Jahns 1, Pigorsch, Krüger 6, Leo, Poek 8, Krug 1, Marquardt 1

Germania Borne - BSV 93 28:34

(mhn) Mit einer überzeugenden ersten Halbzeit legte der BSV 93 gegen Liga-Schlusslicht Germania Borne den Grundstein, um zwei weitere Punkte im Kampf um den 3. Tabellenplatz sammeln. In der zweiten Spielhälfte fehlte auf beiden Seiten zusehends die Konzentration. So prägten am Ende vor allem technische Fehler und Fehlwürfe das Spielgeschehen.

In die erste Halbzeit startete der BSV druckvoll, führte schnell mit 2:0. Allerdings schlichen sich genauso schnell einige Abstimmungsschwierigkeiten in der Hintermannschaft ein, Germania glich zum 2:2 aus. Danach setzten sich die Landeshauptstädter durch druckvolle Ballstafetten über Janis Auerbach, Björn van Stigt und Falko Nowak recht schnell auf 8:4 ab, führten zur Pause mit acht Toren - 12:20 (30.).

Im zweiten Spielabschnitt wurde durch eine Manndeckung gegen Falko Nowak das BSV-Kombinationsspiel häufiger unterbrochen, rieben sich die Gäste in Zweikämpfen auf und produzierten technische Fehler. Germania versuchte gegen Ende der Partie durch übertriebene Härte zur Wende zu kommen, geriet aber durch Zeitstrafen mehrfach in Unterzahl, die die Olvenstedter nutzten, um die Gastgeber erfolgreich auf Abstand zu halten und einen letztlich ungefährdeten Sieg einzufahren.

BSV 93: Fredow, Kleineidam - Nowak 5, Auerbach 5, Grüneberg 5, Hanke 4, van Stigt 3/1, Ordnung 1, Heinicke 2, Bade 7/5, Ziegler 2