Magdeburg l Der Auftakt nach der Winterpause ist gemeistert. Für die Magdeburger Teams der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, gab es dabei sowohl Licht als auch Schatten. Wenn auch die Leistung stimmte, so ist der TuS 1860 Magdeburg punktemäßig in den Startlöchern hängen geblieben. Dies soll nun im brisanten Derby am Sonnabend gegen die zweite Mannschaft des SV Fortuna nachgeholt werden.

Das Aufeinandertreffen der beiden Teams aus dem Norden der Elbestadt ist immer etwas besonderes. Man kennt sich gut, so kickte beispielsweise der heutige Fortuna II-Coach Marco Kilian einst für die Neustädter. Mit TuS 1860-Trainer Tino Beyer verbindet Kilian seit gemeinsamen Spielertagen eine gute Freundschaft. Diese wird am Wochenende aber ruhen müssen. "Das Derby gegen TuS ist immer etwas spezielles. Die haben ein bißchen was gut zu machen gegen uns, schließlich haben sie das Hinspiel verloren. Die werden brennen und schauen, dass sie erfolgreich sind. Wir werden dagegen halten und wollen den nächsten Dreier nachlegen. Da brauch ich meine Jungs gar nicht groß motivieren", blickt Marco Kilian auf das Spiel auf dem Sportplatz an der Zielitzer Straße voraus.

"Auf ein Derby freut man sich immer, auf dieses sowieso. Ich würde mich noch mehr freuen, wenn unsere Personalsituation entspannter wäre. Wenn wir an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können, dann bin ich ganz optimstisch. In der Tabelle ist Fortuna II hinter uns, das soll auch so bleiben", heizt Tino Beyer die Stimmung schon mal ein bißchen an.

Mit dem Duell zwischen dem SV Arminia und dem HSV Medizin hält der 18. Spieltag der Landesklasse 2 ein weiteres Derby parat. Die Mediziner kommen mit der Empfehlung eines 1:0-Auswärtssieges in Niegripp nach Buckau. Arminia konnte dagegen in der Vorwoche kein Erfolgserlebnis feiern, verlor deutlich mit 0:5 in Zerbst. "Bei der Mentalität meiner Mannschaft habe ich keine Sorge, dass wir trotzdem mit erhobenem Haupt in das Derby gehen. Es bleibt aber eine schwierige Aufgabe. Wenn ich an das Hinspiel zurück denke, dann war Medizin taktisch bislang der beste Gegner", so Arminia-Trainer Thomas Tietz.

Der FC Zukunft hat am Sonnabend Blau-Weiß Neuenhofe zu Gast. In der Vorwoche verloren die Lemsdorfer trotz einer guten Leistung mit 0:2 bei der Fortuna-Zweiten. "Die Moral stimmt, spielerisch stimmt es auch. Wir müssen weiter hart arbeiten. Neuenhofe ist eine Mannschaft, die uns liegt. Im Hinspiel haben wir bis dato unsere beste Saisonleistung abgeliefert", erläutert Zukunft-Coach Stefan Lutter.

Jeweils mit einem Auswärtssieg sind der SSV Besiegdas und Germinia Olvenstedt nach der Winterpause gestartet. Die Ostelbier haben einen dicken Brocken vor der Brust und treffen auf Tabellenführer Kleinmühlingen/Zens. Die Olvenstedter hoffen auf Schützenhilfe des SSV und wollen mit einem Sieg gegen das starke Team von Rot-Weiß Zerbst wieder Platz eins übernehmen. Alle Partien werden um 14 Uhr angepfiffen.

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