Am 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga Nord der Frauen empfängt Schlusslicht Magdeburger FFC am Sonntag im Heinrich-Germer-Stadion den Spitzenreiter 1. FC Lübars. Anstoß ist um 14 Uhr.

Sudenburg l In diese Begegnung "Letzter gegen Erster" geht der MFFC als klarer Außenseiter. Während die Gäste aus dem Berliner Bezirk Reinickendorf bereits 29 Zähler auf der Habenseite verbucht haben, stehen auf dem Konto des MFFC gerade einmal zwei Zähler, wartet die Mannschaft von Trainer Steffen Scheler immer noch auf den ersten Punktspielsieg.

Die Berlinerinnen, das Team um Trainer Jürgen Franz ist seit dem Jahr 2010 Kooperationspartner von Hertha BSC Berlin, sind seit dem 31. August 2014 (1. Spieltag) und dem 4:2-Auswärtserfolg beim SV Werder Bremen ungeschlagen. Zudem konnte der 1. FC Lübars, der das Hinspiel gegen den Magdeburger FFC mit 3:0 gewann, seit 998 Minute einen Gegentreffer vermeiden, stellt mit gerade einmal vier Gegentreffern die zweitbeste Abwehr in Deutschlands 1. und 2. Bundesliga. Besser ist aktuell nur die Abwehr von Erstliga-spitzenreiter VfL Wolfsburg, die in 16 Spielen erst einen Gegentreffer zuließ.

Somit ist für die Berlinerinnen ein "Dreier" in Magdeburg fest eingeplant, um die Tabellenführung von drei Zählern vor dem SV Meppen zu wahren oder gar auszubauen.

Eine Niederlage möchten die Gastgeberinnen natürlich verhindern. Das Team konnte am vergangenen Sonntag den Cloppenburgerinnen schließlich auswärts auch schon einen Punkt "abknöpfen".

Personell unverändert zur Vorwoche wird der Magdeburger FFC auch die Partie gegen den Tabellenersten im Germer-Stadion angehen. Die Gastgeberinnen haben ja nichts zu verlieren, sondern nur was zu gewinnen.