Magdeburg l Mit der Begegnung zwischen dem HSV Medizin und Germania Olvenstedt hält der 19. Spieltag der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, ein absolutes Spitzenspiel parat. Es ist das Aufeinandreffen des Dritten gegen den Zweiten. Der FC Zukunft, TuS 1860 Magdeburg und der SV Arminia müssen auf Reisen gehen. Am Schöppensteg kommt es zu einem weiteren Derby. Der SV Fortuna II hat den SSV Besiegdas zu Gast.

Die Partie der Mediziner gegen die Germania hat zahlreiche Synonyme zu bieten. So trifft der Aufsteiger auf einen Aufstiegsfavoriten oder auch die beste Abwehr auf den besten Angriff der Liga.

Trotz der vielen Superlative will HSV-Trainer René Angerer das Derby aber nicht allzu hoch aufhängen. "Für uns ist es sensationell, dass wir am 19. Spieltag immer noch Teil eines Spitzenspieles sind. Das haben die Jungs sich für ihre bisherigen Leistungen absolut verdient. Olvenstedt bleibt aber der klare Favorit. Sie sind vielleicht auch einfach mal dran, nach Jahren die sie oben mitspielen, aufzusteigen. Das gönnen wir denen auch. Aber nicht unbedingt mit unseren Punkten. Wir wollen versuchen, Olvenstedt zu ärgern", blickt Angerer der Partie entgegen.

Großen Respekt hat der HSV Medizin vor der überragenden Offensive der Germania. Und diese kann sich wahrlich sehen lassen. Olvenstedt erzielte bereits doppelt so viele Tore, wie die Angerer-Elf. Allerdings musste man auf Seiten der Germania auch doppelt so viele Gegentreffer einstecken.

Die Olvenstedter Torjäger Patrick Kohrmann mit 19 und Andreas Bode mit 18 Treffern sind das Sturmduo der Liga. Darauf setzt auch Germania-Trainer Maik Herrmann am Sonnabend. "Wir wollen gewinnen, spielen auf Sieg", gab der aktuell im Urlaub weilende Trainer zuvor zu Protokoll.

Die Olvenstedter liegen in der Tabelle einen Punkt hinter Kleinmühlingen. Da zähle Hermann zufolge nur ein Dreier, um das Meisterschaftsrennen weiter offen zu gestalten.

"Der Druck auf Seiten der Olvenstedter ist ungleich höher. Uns kann ja gar nichts passieren. Wir werden das Spiel sicherlich nicht machen. Wir werden aus einer guten Defensive heraus versuchen, Nadelstiche zu setzen", so Angerer.

Während ab sofort wieder 15 Uhr die Standart-Anfangszeit ist, rollt der Ball in der Partie zwischen dem SV Fortuna II und dem SSV Besiegdas bereits ab 12.30 Uhr. Das Hinspiel war sehr torreich. Die Fortunen gewannen bei den Ostelbiern mit 6:3.

Der FC Zukunft hat eine schwere Aufgabe zu lösen. Die Lemsdorfer müssen bei den robusten und heimstarken Kickern des TSV Rot-Weiß Zerbst antreten. TuS 1860 Magdeburg will bei Blau-Weiß Neuenhofe ebenso Revanche für die Hinrundenheimniederlage nehmen, wie der SV Arminia bei der SG Blau-Weiß Niegripp.

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