Blankenburg/Magdeburg l Die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Magdeburg können doch noch gewinnen. Das Schulz-Team siegte am Sonntag bei den Blankenburger Volleyballfreunden mit 3:1. Trotz des fünften Saisonsieges bleiben die Magdeburgerinnen als Tabellerneunter aber abstiegsgefährdet.

Im ersten Satz agierten die Elbestädterinnen noch zurückhaltend und mussten sich erst einmal finden. Kleine Abstimmungsprobleme wurden jedoch abgestellt und dann auch mutiger gespielt. In der Endphase reichte es aber nicht ganz und die Gastgeber gewannen knapp mit 25:22.

Spannend wurde es ebenfalls im zweiten Satz. Beide Teams schenkten sich nichts, machten Druck im Aufschlag und Angriff. Über die Abwehr kämpften sich die USC-Frauen immer wieder ran und sogar Antje Mutzeck konnte sich nach ihrer Kreuzbandoperation wieder im Außenangriff präsentieren. Am Ende hatte der USC mit den Aufschlägen von Sabine Grenzau das glücklichere Händchen - 23:25.

Im dritten Satz gaben die Damen um Spielführerin Peggy Bürger von Beginn an ordentlich Gas, setzten die Blankenburger Annahmereihe mit platzierten Aufschlägen unter Druck, waren in der Abwehr agiler und konnten mit Schlagkraft im Angriff punkten. Nach dem 4:13-Zwischenstand schien ein kleines Tief die Elbestädterinnen im Angriffsabschluss zu ereilen, aber das "Verschnaufen" konnte durch den erarbeiteten Vorsprung gut weg gesteckt werden - 16:25.

Das USC-Team spürte, dass ein Sieg drin war. Motiviert von diesem Gefühl und angetrieben vom gegnerischen Fanblock brilliert es erneut im vierten Durchgang. Libera Steffi Schultze gab klare Ansagen an den Annahmeriegel bzw. ihre Abwehrleute und Melanie Baake übernahm im Zuspiel die Verantwortung. Auch Sandra Schirrmann hatte zum Schluss die Chance, mit ihrem Angriff zu punkten - 16:25.

USC-Trainerin Marén Schulz erklärte: "Aufschlag und Kampfgeist waren unsere Stärken. Auch wenn uns alle als Vorletzter abgeschrieben haben, wollen wir doch noch zeigen, was wir können."

USC: Baake, Beige, Bürger, Grenzau, Mutzeck, Polter, Rieger, Schirrmann, Schultze.