Magdeburg l Am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga der B-Junioren trennten sich Gastgeber FC Carl Zeiss Jena und der 1. FC Magdeburg 2:2 (0:0).

Paul Grzega brachte die Gädste nach 47 Minuten mit 1:0 nach vorn. Zwei Minuten später stellte Jena durch Valentin Reitstetter den Ausgleich her. Die erneute Magdeburger Führung durch Tim Queckenstedt (56.) konnte der Gastgeber in der vorletzten Minute durch Maximilian Weiß zum Endstand ausgleichen (79.).

Regen hatte den Platz unter den Kernbergen zu einer morastigen Angelegenheit gemacht. So sollte es eine fahrige und selten technisch saubere Begegnung werden.

Die Gastgeber wollten mit einem Sieg am FCM in der Tabelle vorbeiziehen. Dass dies am Ende nicht gelang, lag sicher erneut an der stark verbesserten Organisation der Elbestädter.

Nur Standards sollten die Abwehr vor das ein oder andere Problem stellen. Eine verlängerte Ecke berührte die Oberkante der Querlatte. Damit waren die Szenen der Gastgeber in der ersten Halbzeit aber auch schon erwähnt.

Bessere oder verheißungsvollere Aktionen der Gäste gab es jedoch ebenso wenig zu notieren. Lediglich Fernschüsse von Florian Krüger, knapp rechts vorbei, und der Versuch von Grzega, der diesmal auf der rechten Seite begann, sind hier zu nennen. Intensiv aber ungenau in der spielentscheidenden Zone bezeichnen den ersten Durchgang wohl am besten.

Dass es so nicht blieb, ist dem zuvor schon erwähnten Grzega zu verdanken. Eine Queckenstedt-Ecke landete kurz nach der Pause bei ihm und von dort aus kurzer Distanz im Tor der Jenenser.

Die Freude währte zwei Minuten. Dann schlug Jena eine gefährliche Ecke auf Reit-stetter, der zum 1:1 einschoss. Der nächste Höhepunkt dann sieben Minuten später. Diesmal fing FCM-Keeper Eric Gründemann eine erneute Ecke von Jena ab und bediente sofort den startenden Krüger, der blitzschnell auf Queckenstedt weiterleitete. Ruhig und abgeklärt schob dieser den Ball unter dem herausstürmenden Torwart ins Tor zum 1:2 (56.).

Danach wurde es hektisch. Viele lange Bälle und Zweikämpfe folgten. Die Möglichkeiten durch FCM-Konter blieben ungenutzt und das sollte sich rächen.

Die vielleicht einzig strittige Entscheidung des guten Schiedsrichters Roman Potemkin sollte dem Gastgeber noch einmal einen Freistoß bescheren. 20 Meter vor dem FCM-Tor von legte sich Weiß, bester Zeiss-Spieler an diesem Tag, den Ball zurecht und zirkelte ihn von dort unhaltbar für Gründemann ins rechte obere Eck zum 2:2.

Am Sonntag (12 Uhr) ist der 1. FC Union Berlin zu Gast.

1. FC Magdeburg: Gründemann - Hey, Tasar, Uhlmann, Grzega, Queckenstedt (69. Hackethal), U. Müller, Celik (80. Hartmann), Krüger, D. Müller (73. Schätzle), Harant