Stadtfeld l Nächstes Heimspiel für die Zweitliga-Männer der Wasserball Union Magdeburg (WUM). Am Sonnabend um 18 Uhr ist die WUM in der Dynamo-Schwimmhalle Gastgeber für den Tabellennachbarn HSG TH Leipzig.

Das Hinspiel hatten die Elbestädter durch eigene Unzulänglichkeiten unglücklich mit 8:9 verloren. Dies wollen die Dammbrück-Schützlinge morgen besser machen. Doch personell sieht es erneut nicht so rosig aus. Gegenüber dem vergangenen Wochenende, an dem nur neun aktive Spieler zur Verfügung standen, hat sich nicht viel geändert.

Neben den krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen kommt nun auch noch die Abwesenheit von Stammspieler Nils Wiese hinzu, der in dieser Saison berufsbedingt nicht mehr ins Wasser steigen wird. Das macht die Sache für WUM-Trainer Holger Dammbrück nicht einfacher. Doch Ausreden gibt es in den letzten vier Punktspielen nicht mehr.

Soll der angestrebte Platz in der oberen Tabellenhälfte erreicht werden, müssen Punkte her, zumal die kommenden Gegner mit nun Leipzig, danach Dresden und Zwickau (jeweils Heimspiel) sowie zum Abschluss Chemnitz (Auswärts) spielerisch zumindest auf Augenhöhe mit den Magdeburgern sind. Doch erst einmal muss das Spiel gegen die auf Platz sieben der Tabelle stehenden Leipziger erfolgreich abgeschlossen werden.

Mit welchem Spielerkader die WUM ins Becken steigen wird, bleibt wohl bis zum Anschwimmen offen. WUM-Präsident Silvio Schulle appelliert deshalb vor dem Spiel nicht nur an die Mannschaft: "Natürlich müssen sich die Spieler nun noch mehr reinhängen. Doch müssen wir alle enger zusammenrücken. Dabei bauen wir auch auf die Unterstützung unseres Publikums. Das hat uns insbesondere gegen Stepp Prag immer wieder lautstark unterstützt und so zum wohl besten Saisonspiel angetrieben."