Stadtfeld l Die Erleichterung war Trainer Holger Dammbrück nach dem 10:5 (0:0, 4:1, 4:1, 2:3)-Erfolg der WUM gegen die HSG TH Leipzig vom Gesicht abzulesen.

Die Leipziger waren nur mit acht Spielern angereist und auch der WUM-Kader war mit zwölf Wasserballern nicht voll besetzt. Grund dafür waren auf beiden Seiten Verletzungen und Erkrankungen. Dadurch war das Spiel eigentlich schon vor dem Anschwimmen entschieden. Trotzdem machten die acht Leipziger den Gastgebern das Siegen schwer. Das erste Viertel endete mit dem für Wasserball seltenen Ergebnis von 0:0.

Dann aber drehten die Elbestädter auf, führten zur Halbzeit durch Tore von Dammbrück (2), Hagen Leditschke und Lukas Schulle mit 4:1. Auch das drittel Viertel ging mit 4:1 an die Magdeburger. Doppeltorschützen Patrick Kirchner zeichnete sich hier mit zwei schönen Toren aus. Einen Neun-Meter-Wurf ins obere linke Toreck und einen sehr frechen Treffer ins rechte untere Eck honorierten die 100 Zuschauer mir viel Applaus. Erneut Schulle sowie Tim Richter vervollständigten die Torschützenliste und führten zum von 8:2 für die Magdeburger. Ausschlaggebend dafür auch die Leistung der Magdeburger Abwehr um Leditschke und Torwart Marco Schoder, der mit einigen starken Paraden weitere Gegentreffer verhinderte.

WUM-Trainer Dammbrück wechselte nach der Halbzeit munter durch und so bekamen auch die Nachrücker, wie der 15-jährige Kevin Grulke, lange Einsatzzeiten. Zwar konnte Leipzig den Spielstand noch etwas freundlicher gestalten, am verdienten 10:5-Sieg der Magdeburger änderte dies jedoch nichts. Dammbrück war nach dem Spiel erleichtert: "Ein verdienter Sieg meiner Jungs, der nie in Gefahr geriet."

WUM: Schoder - Hagendorf, Postera 1, Moritz Lehnert, Max Lehnert, Kirchner 3, Block, Schulle 2, Dammbrück 2, Richter 1, Grulke, Leditzschke 1