Fußball l Magdeburg Steffen Scheler (33/Foto) übernahm im Januar wieder einmal das Training des Frauen-Zweitligisten Magdeburger FFC. Volksstimme- Redakteur Hans-Joachim Malli sprach mit dem A-Lizenz-Inhaber und Leiter des Landesleistungszentrums nach dem 0:1 beim Tabellenzweiten SV Meppen

Volksstimme: Wie frustrierend war die Niederlage nach der insgesamt 760 Kilometer langen Reise ins Emsland und zurück?

Steffen Scheler: Das war keine Niederlage, nach der ich jetzt drei Nächte lang wach liege. Ich bin nicht sonderlich frustriert. Eine Aktion hätte mit etwas Glück vielleicht sogar zu einem Punkt beim Favoriten gereicht. Aber die hatten wir nicht.

Wie überbrücken Sie die Pause bis zum Kellerduell am 19. April gegen das punktgleiche Schlusslicht 1. FC Union Berlin?

Am Mittwoch testen wir gegen die B-Junioren von Blau-Weiß Wanzleben. Über Ostern haben die Spielerinnen frei, kriegen aber Trainingspläne mit. Nach Ostern trainieren wir wie gewohnt, viermal die Woche, testen am 12. April noch beim Landesligisten Fallersleben.

Was macht Sie optimistisch, dass der MFFC die Klasse hält?

Der Umstand, dass die Mannschaft an ihre Chance glaubt, kein Spiel verloren gibt. Einstellung und Stimmung sind gut, stimmen jedenfalls im Team. Alle ziehen mit, keiner jammert. Wenn es nicht so wäre und ich nicht selbst auch an den Klassenerhalt glauben würde, hätte ich den Posten zu Jahresbeginn nicht angetreten.