Magdeburg l Der Start in die zweite Saisonhälfte der Mitteldeutscher 7er Liga in Chemnitz fiel den Legionären des USC Magdeburg denkbar schwer.

So war schon das Los der Vorrunde mit dem Dauerrivalen vom ATSV Freiberg und dem USV aus Halle ein schweres. Mit einer äußerst dünnen Personaldecke versuchten die Elbestädter die Duelle zu bestehen, was nicht gelang. Dem USV Halle unterlagen die Magdeburger mit 14:21, den Freibergern mit 17:19.

Beide Partien wurden sehr engagiert geführt und waren hart umkämpft. Das Duell mit Halle bot für die Zuschauer viele sehenswerte Szenen. Doch einige individuelle Fehler ließen die Magdeburger nicht in die Erfolgsspur kommen.

Beim Spiel gegen Freiberg konnten noch mehr Akzente gesetzt werden. Sehr couragiert agierten die Akteure, doch wirkten die Sachsen letztlich etwas frisches, was ausschließlich auf die Wechseloptionen in der zweiten Halbzeit zurückzuführen war. Damit war nur noch der dritte Platz in der Vorrunde möglich.

Anders dann das Bild in der Endrunde, in der sich die Magdeburger mit 35:0 gegen den RC Dresden und 31:12 gegen den ESSV Erfurt behaupteten. Überlegen wurde den Dresdnern das eigene Spiel aufgedrückt, ließ sie in die eigene Hälfte kommen. Die Mannschaft aus der 2. Bundesliga hatte schon in der ersten Halbzeit aufgesteckt. Auch gegen das junge Erfurter Team des ESSV dominierten die Magdeburger, wenn auch nicht so überlegen. Einige Fehler schlichen sich ein, dennoch blieb der USC bis zum Ende in Führung.

Das ergab aber nur den siebten Platz in der Endrunde. Dennoch bleibt die Rugby-Legion des USC Magdeburg mit dieser Platzierung unangefochten an der Tabellenspitze der Mitteldeutschen 7er Liga.

Die Chance für eine Revanche gibt es bereits in zwei Wochen in Erfurt, dann lädt das junge ESSV-Team zum 7. Saisonturnier. Der USC Magdeburg wird am 30. Mai im Stadion der Bauarbeiter Gastgeber in der Mitteldeutschen Meisterschaft sein.