Magdeburg l Über die Osterfeiertage nahmen die Handballerinnen der weiblichen Jugend C des HSV Magdeburg am traditionellen Prager Handball-Cup teil, bei dem 59 Mannschaften aus der ganzen Welt in dieser Altersgruppe an vier Wettkampftagen um den Turniersieg kämpften.

Am ersten Spieltag startete der HSV gleich mit einer 11:15-Niederlage gegen das tschechische Spitzenteam Slavia Prag. Im zweiten Spiel wurde Skoda Plzen mit 9:5 bezwungen. Das dritte Spiel konnte erfolgreich gegen die dänische Mannschaft von Taastrup II mit 13:6 gestaltet werden.

Am Sonnabend hieß der erste Gegner Duslo Sala. In einem sehr harten Spiel führten die jungen Elbestädterinnen 6:4. Durch Verletzungen und eine starke Abwehrleistung des Gegners unterlag das Lindner-Team am Ende aber noch mit 6:9.

Das letzte Gruppenspiel gegen eine belgische Mannschaft aus Schoten ging wieder deutlich mit 15:5 für Magdeburg aus. Damit wurde der dritte Platz in der Gruppe belegt und die Qualifikation für das Achtelfinale geschafft.

Der erste Gegner am Sonntag hieß Hradec. Die HSV-Mannschaft, die verletzungsbedingt auf zwei Rückraumspielerinnen verzichten musste, unterlag mit 8:12. Das letzte Spiel gegen Sokol Prag endete 11:11. Nach einem Halbzeitrückstand von 1:6 steigerte sich die Mannschaft enorm und konnte mit dem Schlusspfiff noch das Unentschieden retten. So wurde aber der Einzug unter die besten acht Mannschaften des Turniers verpasst.

Für den HSV war es trotzdem eine wertvolle Erfahrung, an einem so hochkarätig besetzten Turnier teilzunehmen und sich mit Top-Mannschaften in dieser Altersklasse messen zu können.

Viele Spielerinnen haben gesehen, wo die Messlatte international liegt und wie hart man dafür trainieren muss, um dorthin zu kommen. Turniersieger wurde erneut das Team Taastrup I.

Am Sonntag spielt der HSV beim Final Four gegen Union Halle-Neustadt, Jessen und Gastgeber TSG Calbe um die Landesmeisterschaft.

HSV: Körtge, Ribnitz - Mertens 9, Hahne 2, Grothe 2, Horrmann 1, Jahns 13/4, Lübke 4, Priesing 8, Fiedrich 1, Stahnke 2, Tobies 9, Scheler 5, Weigelt 6, Schega 7, Gimmler 2