Magdeburg (vs) l In ihrem insgesamt 50. Bundesliga-Wettkampf steigerten die Fermersleber Kraftdreikämpfer ihren vor vier Wochen aufgestellten Vereinsrekord um 25 Punkte auf 1410,85 Relativpunkte.

Damit beendeten die Südoster die Saison 2015 der Staffel Nord hinter dem SV Motor Barth auf dem zweiten Tabellenplatz der 1. Kraftdreikampf-Bundesliga Staffel Nord.

Die meisten Punkte für die Fermersleber fuhr einmal mehr Superschwergewichtler Kay Haasler in Barth ein. Er kam im Total auf 875 Kilogramm und erreichte 486,06 Relativpunkte. Im Einzelnen waren das 335 Kilogramm in der Kniebeuge, 240 Kilogramm im Bankdrücken und 300 Kilogramm im Kreuzheben.

In Topform präsentierte sich der Deutsche Juniorenmeister Tim Baldensperger. Der Elbestädter stellte gleich drei neue Landesrekorde auf. In der Kniebeuge steigerte er die Bestmarke auf 315 Kilogramm. Im Bankdrücken folgten 185 Kilogramm und im abschließenden Kreuzheben 280 Kilogramm. Die 300 Kilogramm im dritten Versuch waren aber noch zu schwer. Mit 780 Kilogramm im Total steuerte er 473,54 Relativpunkte dem Mannschaftsresultat bei.

Zu einem absoluten Leistungsträger hat sich Sebastian Kienast entwickelt. Er bestritt auch wie schon im vergangen Jahr alle drei Bundesligawettkämpfe.

In der Kniebeuge konnte er mit 250 Kilogramm auch erstmalig die fünf Zentner-Marke knacken. Im Bankdrücken folgten 132,5 Kilogramm und im abschließenden Kreuzheben 240 Kilogramm. Für sein Total von 622,5 Kilogramm erhielt er 451,25 Relativpunkte.

Thomas Ranft, sonst häufig als Kampfrichter für die Fermersleber unterwegs, sicherte mit 675 Kilogramm das Ergebnis der Fermersleber ab. Er kam auf 260 Kilogramm im Kniebeugen, 170 Kilogramm im Bankdrücken und 245 Kilogramm im Kreuzheben.

Um weiter Wettkampfpraxis zu sammeln, ging Sebastian Hieke, wie schon zur zweiten Runde in Klötze außer Konkurrenz an den Start. Hieke konnte seine persönlichen Rekorde in allen drei Disziplinen steigern. 207,5 Kilogramm in der Kniebeuge, 132,5 kg im Bankdrücken folgten starke 240 kg im Kreuzheben.

Staffelsieger Motor Barth qualifizierte sich für die Endrunde am 30. Mai, die der FSV als Zweiter und der VfB Klötze als Staffeldritter verpassten.