AlteNeustadt l The same procedure as last year, genauer gesagt - wie in den letzten Jahren - könnte auch morgen das Motto des Herrenfinales im Pokalwettbewerb des Volleyballverbandes Sachsen-Anhalt lauten, denn in dieser Begegnung stehen sich erneut Gastgeber USC Magdeburg und der künftige Ligakonkurrent VC Bitterfeld/Wolfen gegenüber.

Die Hausherren sind Außenseiter, da die Gäste seit Jahren eine Liga höher (2. Bundesliga) angesiedelt sind und in der vergangenen Spielzeit nur um einen winzigen Punkt den Meistertitel verfehlten. Außerdem steht mit Marcin Kapusniak der MVP der 2. Bundesliga im Kader der Chemiestädter, der auch schon für eine weitere Saison in Bitterfeld unterschrieben haben soll.

Das USC-Team kann eigentlich entspannt an dieses Finale herangehen, hat es doch nichts zu verlieren. Andererseits war im Training doch schon eine deutliche Anspannung im Hinblick auf den "Tag der Arbeit" zu verspüren, und vielleicht gehen die Magdeburger am 1. Mai ja dann noch einen Schritt weiter als im Endspiel vor zwei Jahren, als man als Regionalligaaufsteiger den Favoriten schon fast gestürzt hatte, zwei Big Points zum 3:1 aber nicht nutzte und am Ende 2:3 verlor.

"Die Mannschaft will noch einmal alles geben und sich entsprechend motiviert in die Beachsaison verabschieden", beschreibt USC-Trainer Matthias Waldschik die Lage im Team. Dabei stehen aber noch Fragezeichen hinter dem Einsatz von zwei, drei Akteuren.

Einer, der eventuelle Ausfälle ausgleichen helfen soll, ist Florian Oelsner aus der USC-Zweiten, dessen Vater Tom vor Jahren ebenfalls das USC-Trikot trug.

Der Pokalfinal-Tag beginnt in der Campushalle um 13.30 Uhr mit dem Frauen-Finale zwischen dem USC und den Blankenburger VF, dem sich um 16 Uhr das Herren-Finale anschließt.