Die USC-Männer sicherten sich überraschend deutlich mit 3:0 (25, 21, 23) über den künftigen Zweitligakonkurrenten VC Bitterfeld den VSSA-Cup. Die USC-Frauen unterlagen dagegen im Finale Blankenburg mit 2:3.

AlteNeustadt l Der Jubel war groß in der proppevollen Unisporthalle 3 (Campushalle), als der Pole Piotr Adamowicz nach nicht einmal ganz einer Stunde Spielzeit den letzten Aufschlag der Gäste ins Netz setzte und das 3:0 der Elbestädter perfekt war.

Damit stand der überraschend klare Finalerfolg für die Gastgeber fest, die sich zugleich über die gelungene Revanche für die 1:3-Vorjahresniederlage an gleicher Stelle freuten. "Heute haben die Bitterfelder schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Punktspiele in der 2. Bundesliga hier erhalten", meinte Theo Struhkamp, Präsident des Volleyballverbandes Sachsen-Anhalt (VSSA) am Rande der Siegerehrung.

Für USC-Coach Matthias Waldschik stand unterdessen fest: "Wir haben heute überraschend deutlich gewonnen, weil wir energischer waren, den Sieg als Team einfach mehr wollten, um uns einen schönen Abschluss zu machen."

Nachdem sich der Trubel langsam gelegt hatte, gönnten sich Kapitän Gunnar Griep und seine Männer noch ein Siegerbierchen. Heute geht es dann mit einem Teil des Teams zum Baumblütenfest nach Werder, während andere sich schon auf die Beachsaison vorbereiten, so wie derzeit Felix Glücklederer in der Türkei.

Außenangreifer Bastian Ebeling, neben Diagonalangreifer Tim Lautenschläger und Zuspieler Alexander Abramow einer der Sieggaranten, beendete mit seinem Aufschlag zum 27:25 den umkämpften ersten Satz. "Die Gäste begannen mit angezogener Handbremse, konnten diese dann nicht mehr lösen", urteilte USC-Macher Hendrik Oelze.

Auch im zweiten Satz wechselte die Führung mehrfach, ehe sich der USC im Schlussspurt durchsetzen konnte. Im dritten Durchgang führten die Waldschik-Schützlinge bereits 12:4, ehe es die Gäste wieder spannend machten, durch drei Aufschläge ihres Kapitäns Christopher Harpke zum 17:17 ausglichen, später sogar 22:21 führten. Doch mit etwas Glück am Netz, und auch Cleverness brachte der USC auch den dritten Satz nach Hause. Wie sagte doch USC-Oldie Griep: "Ich dachte eigentlich vor dem Spiel, dass wir verlieren." Um so größer war gestern anschließend die Freude.

Allerdings nicht bei den USC-Frauen, die den Blankenburger VF zuvor mit 2:3 (-19, 17, 14, -21, -13) unterlagen.

USC: Hockarth, Maaß, Duvigneau, Abramow, Mück, Ebeling, Griep, Lautenschläger, Stöter, Noack, Oelsner

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