AlteNeustadt l Während die USC-Männer beim VVSA-Finale in eigener Halle einen überraschend klaren 3:0-Erfolg über Zweitligist VC Bitterfeld-Wolfen landeten, mussten die Frauen des USC eine bittere 2:3-Niederlage gegen die Blankenburger Volleyballfreunde hinnehmen (Volksstimme berichtete).

Der USC schien nach dem 0:4-Auftakt im ersten Satz überrascht, überrumpelt und einfach zu nervös, kam zwar auf 9:10 heran, verlor aber schließlich 19:25. Im zweiten Durchgang agierte der USC um Kapitän Peggy Bürger aggressiver im Aufschlag und Angriff, so dass er nun selbst die Gäste überrollte - 25:17.

Ebenso im dritten Satz - in dem das Blankenburger Team eine Pause nahm und Sandra Schirrmann beachtliche acht Aufschläge durchbringen konnte - 25:14. Im vierten Durchgang geriet der USC zunächst in einen 10:14-Rückstand, ging später aber 21:19 in Führung, sah schon wie der Sieger aus, doch die BFV schlugen zurück. In der Endphase war die USC-Annahme zu ungenau, über die Außen fehlte der nötige Druck im Angriff - 21:25.

Ausgeglichen punkteten beide Mannschaften im entscheidenden fünften Satz. Beim 13:13 unterlief dem USC erst ein Aufschlagfehler, danach noch ein Annahmepatzer, so dass die Harzerinnen den Tiebreak-Satz 15:13 gewannen und VVSA-Pokalsieger wurden.

Der USC spielt in der kommenden Saison wieder in der Landesoberliga, da es die zunächst geplante Relegation für die Regionalliga Nordost nicht mehr geben wird.

USC: Baake, Beige, Bürger, Grenzau, Kunth, Mutzeck, Polter, Rieger, Schirrmann, Schulz, Schultze, Soldmann.