Am 20. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga Nord der Frauen bestreitet der Magdeburger FFC ein zweites Heimspiel in Folge. Gegner am Sonntag ist um 14 Uhr im Heinrich-Germer-Stadion der 1. FFC Turbine Potsdam II.

Sudenburg l Die sportlichen Rollen sind auch in diesem vorletzten Heimspiel der Saison klar verteilt. Der Gast aus Potsdam hat gegen das Schlusslicht von der Elbe klar die Favoritenrolle inne, zumal die Reserve des ostdeutschen Frauenfußball-Vorzeigeclubs bereits das Hinspiel nach Treffern von Viktoria Schwalm (26., 52.), Ingrid Wells (85.) und Gina Schneider (86.) mit 4:0 für sich entschied.

Für die Gastgeberinnen kann es nach den zuletzt deutlichen Niederlagen gegen den SV Werder Bremen und beim FFV Leipzig ohne einen eigenen Treffer nur um "Schadensbegrenzung" gehen. Soll der Klassenerhalt rein rechnerisch weiter möglich bleiben, muss die Mannschaft aber selber punkten, um diese Chance bis zum letzten Spieltag, wenn Holstein Kiel zu Gast ist, zu wahren. Die Kielerinnen spielen bereits heute beim FFV Leipzig. Das Team aus Sachsen hat die letzten beiden Spiele gewonnen und damit den Klassenerhalt bereits gesichert.

Beim MFFC rechnet man mit dem Kader der vergangenen Spiele. Einzig der Einsatz von Wiebke Seidler ist auf Grund einer Sprunggelenksverletzung am Sonntag fraglich.