Magdeburg l Auch so muss ein potentieller Aufsteiger mal einen Sieg einfahren: Die Olvenstedter Germanen haben die drei Punkte gegen die SG Vorfläming Nedlitz erst durch den 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit gesichert.

Da der Tabellenzweite aus Kleinmühlingen im Parallelspiel nur 1:1-Unentschieden gegen Blau-Weiß Neuenhofe spielte, wächst der Abstand der Germania auf den zweiten Platz auf fünf Punkte an. Nach dem 26. Spieltag sind die Olvenstedter dem Aufstieg einen gewaltigen Schritt näher gekommen. "Sicher hatten wir ein bisschen Glück, aber über 90 Minuten geht der Sieg in Ordnung, das war eine tolle Mannschaftsleistung", so der zufriedene Germania-Trainer Maik Hermann.

Das Spiel in Nedlitz nahm für die Gäste den erwartet schwierigen Verlauf. Bei den personell angeschlagenen Germanen musste erneut der eigentliche Feldspieler Matthias Meinecke ins Tor. Zudem hatte sich Patrick Kohrmann in der ersten Hälfte am Knie verletzt, droht jetzt für die kommenden Spiele auszufallen.

Germania war über weite Strecken spielerisch überlegen - 74 Minuten lang konnte der Tabellenfünfte dennoch dagegenhalten, bevor Germania-Torjäger Andreas Bode die Olvenstedter mit seinem 28. Saisontor in Führung brachte. Allerdings erzielte die SG Vorfläming nur acht Minuten später den Ausgleich und vermeintlichen Endstand durch Marcel Kilz.

In der Nachspielzeit jedoch sicherte Andy Bauerfeind doch noch den Dreier für die Gäste und stocherte den Ball aus dem Gewühl heraus zum 2:1-Siegtreffer über die Linie.

Germania Olvenstedt: Meinecke - Freiknecht, Puchowka (90. Grasse), Frank, Kohrmann (42. Reichert), Bode, Gasch, Bauerfeind, Hallbauer, Schröter, Wrage

Tore: 0:1 Bode (74.), 1:1 Kilz (82.), 1:2 Bauerfeind (90.)