Magdeburg l Rund um den Himmelfahrtstag rollt auch in drei Männer-Ligen das Leder mit Magdeburger Beteiligung. In der Verbandsliga empfängt der MSV 90 Preussen heute Abend ab 19 Uhr im Heinrich-Germer-Stadion den FC Grün-Weiß Piesteritz.

Erst am morgigen Himmelfahrtstag muss der SV Fortuna in der Landesliga Nord ran, gastiert ab 11 Uhr beim FC Einheit Wernigerode im dortigen Stadtteil Hasserode.

Das Spiel der Preussen gegen den Rangzweiten Piesteritz hätte eigentlich am Wochenende stattfinden sollen. Doch da beide MFFC-Mannschaften in der 2. Bundesliga bzw. der Bundesliga der B-Juniorinnen Heimrecht hatten, war das Germerstadion am Sonnabend und Sonntag belegt. So wurde die Begegnung auf den heutigen Mittwoch verlegt.

Mit einem Sieg gegen die Piesteritzer würden die Preussen bis auf einen Punkt auf Rang drei heranrücken. "Auch wenn uns mit Birke, Weber, Rohde und Appel vier wichtige Leute aus den unterschiedlichsten Gründen fehlen, die Mannschaft brennt, will sich für das Hinspiel-1:4, unserer höchsten Niederlage in dieser Saison überhaut, revanchieren", so Trainer Alexander Daul gestern Abend. Der Coach ist zudem "guter Dinge, dass wir auf den Punkt hin bereit für das Spiel sind!"

Erst am Himmelfahrtstag greift der SV Fortuna in Wernigerode das Geschehen ein. "Wenn wir mit der richtigen Einstellung in das Spiel gehen, sind wir nicht chancenlos", so Trainer Dirk Hannemann. Dabei fahren die Neustädter mit einer gehörigen Portion Unverständnis in den Harz. Eigentlich wollte man auch heute Abend spielen, dies lehnte der FCE aber kategorisch ab. Doch in der vergangenen Woche plötzlich ein Sinneswandel bei den Harzern, jetzt wollte man doch mittwochs spielen. Der Coach: "Da hatten sich aber bei uns alle bereits auf den Donnerstag eingestellt!"