Die Magdeburg Virgin Guards mussten in ihrem ersten Heimspiel der Saison 2015 gegen die Berlin Rebels II, aktueller Tabellenführer der Oberliga Ost, über eine 14:28-Niederlage quittieren. Die Punkte für die Garde holten Marcus Jannaschk, Hannes Maletz (je 6) und Allan Sotta (2).

Sudenburg l Hochmotiviert, um die aktuelle Serie an Niederlagen zu beenden, starteten die Footballer des MSV 90 in die Partie. Die Offense der Garde fand gut ins Spiel. Von Beginn an gelang es ihnen Raumgewinn zu erzielen und immer weiter in die Hälfte der Gäste vorzudringen. In einem Moment der Unachtsamkeit eroberten diese sich jedoch den Ball, was die Magdeburger Defense auf den Plan rief. Aber auch die Verteidigung der Elbestäter war aufmerksam, weshalb das erste Viertel ohne jegliche Punkte blieb.

Im weiteren Verlauf waren es die Virgin Guards, welche die ersten Punkte des Tages erzielten. Nachdem sie sich konsequent mit einer Kombination aus Läufen und Pässen über den Platz gekämpft hatten, war es Runningback Hannes Maletz, der den Ball schließlich in die Endzone tragen konnte. Nach dem Zusatzkick durch Allan Sotta ging die Garde mit 7:0 in Führung.

Langsam fand jedoch auch das Team aus Berlin Mittel und Wege, den Ball zu bewegen. Vor Ende der ersten Halbzeit schafften sie es noch zweimal in die Endzone und übernahmen damit die Führung zum Pausenstand von 7:14.

Auch in der zweiten Hälfte gab sich die Garde stark. Trotzdem schienen die Rebels die Lücken in der Magdeburger Defense zu finden und drängten diese immer weiter zurück. Kurz vor Ende des dritten Viertels gelang es den Berlinern schließlich die Führung auf 7:21 auszubauen.

Die Virgin Guards hatten jedoch noch nicht aufgegeben. Motiviert genug, um das Ruder im letzten Viertel noch rum zureißen, liefen und passten sie den Ball über das Feld und gelangten ihrerseits immer weiter in Richtung Endzone. Wieder war es ein Laufspielzug, diesmal mit Marcus Jannaschk, der die Punkte auf die Tafel brachte. Mit dem Zusatzkick durch Sotta schloss die Garde zum 14:21 auf.

Beflügelt von der Leistung der Offense hielt die Verteidigung den gegnerischen Angriffsversuchen stand und eroberte damit schnell den Ball zurück. Noch einmal kämpften sich die Elbestädter bis auf wenige Yards vor die Berliner Endzone. Der entscheidende Pass zum Touchdown konnte dann jedoch von einem Spieler der Rebels abgefangen und somit der mögliche Ausgleich verhindert werden. Die Berliner nutzen das Überraschungsmoment aus und bauten ihre Führung auf 14:28 weiter aus.

Bereits in zwei Wochen geht es im Heinrich-Germer-Stadion weiter. Nach einem Wochenende Pause treffen die Virgin Guards auf die Erfurt Indigos. Kickoff ist am 31. Mai um 16 Uhr.