Für den bereits als Absteiger feststehenden, gastgebenden Magdeburger FFC wird das Heimspiel im Rahmen des 22. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga Nord der Frauen gegen den KSV Holstein Kiel ein Abschiedsspiel. Anstoß im Heinrich-Germer-Stadion ist am Pfingstmontag um 14 Uhr.

Sudenburg l Das sechste Spieljahr in der zweithöchsten Frauenspielklasse ist auch auf nächste Zeit das vorerst letzte Spieljahr für die Magdeburgerinnen in dieser Liga. Wie gegensätzlich die Wege verlaufen können, zeigt der damalige Mitaufsteiger SV Werder Bremen. Einen Spieltag vor Saisonende konnte Bremen als derzeitiger Tabellenzweiter den Aufstieg in die 1. Bundesliga der Frauen bejubeln.

Sollte Tabellenführer 1. FC Lübars zum Abschluss beim FFV Leipzig (8.) unentschieden spielen oder gar verlieren, dann wäre auch das Team aus der Hauptstadt ein Verlierer. Nach dem Aufstiegsverzicht sollte wenigstens der Meistertitel drin sein. Vom 9. bis 21. Spieltag führten die Berlinerinnen die Tabelle der Staffel Nord an. Bremen muss das Heimspiel gegen den BV Cloppenburg aber auch erst einmal gewinnen.

Auf der anderen Seite der Tabelle steht der Magdeburger FFC nach dem 3:5 vom vergangenen Sonntag in Bochum als Absteiger fest. Wer die Magdeburgerinnen "begleitet", könnte auch der MFFC mit entscheiden. Denn Holstein Kiel bleibt als Zehnter in der Liga, wenn er nicht noch vom 1. FC Union Berlin "abgefangen" wird.

Union empfängt den Fünften FSV Gütersloh und könnte bei einem Sieg oder Remis noch auf den Zweitligaverbleib hoffen, wenn Magdeburg zeitgleich gegen Kiel punktet. Kiel und Union trennen einen Punkt und nur zwei Tore. Das wird sicher spannend.

Für den Magdeburger FFC geht es nach dem Gewinn der NOFV-Meisterschaft 2009 in der kommenden Spielserie wieder in der Regionalliga Nordost um Punkte und Tore. Aus unterschiedlichen Gründen werden Nikoleta Boycheva, Jacqueline Cruz, Lisa Fröhlich, Lea Hippauf, Josefin Hoffer sowie Juliane Rath zukünftig nicht mehr das MFFC-Trikot tragen.

An diesem Sonntag fehlen neben der Verletzten Wiebke Seidler (Knöchel) auch die gelb-rot gesperrte Anne Bartke sowie die aus persönlich Gründen verhinderten Boycheva, Fröhlich und Rath.