Die Rugby Legion des USC Magdeburg ist am Sonnabend Gastgeber des vorletzten Punktspielturniers der Mitteldeutschen 7er Liga. Turnierbeginn ist um 11 Uhr, das Tagesfinale wird gegen 15 Uhr ausgetragen.

Stadtfeld l Titelverteidiger Magdeburg will die Meisterschaft wie im Vorjahr beim Heimturnier in Bauarbeiterstadion perfekt machen. Die Rugby Legion des USC Magdeburg betreibt den Sport seit 2008, bestimmt dabei maßgeblich das Niveau in der Mitteldeutschen 7er Liga mit.

Zwar findet am 13. Juni in Dresden das Saisonabschlussturnier statt, doch der Zweiplatzierte EPRC Gera liegt bereits mit 22 Punkten hinter den Legionären von der Elbe, der frühere Dauerrivale Freiberg gar mit 33 Punkte (siehe aktuelle Tabelle im Infokasten).

Das Starterfeld ist auch diesmal bunt gemischt. So ist morgen die Bundesligavertretung des Rugby Club aus Leipzig dabei, dazu der USV Halle Rover, Uni Leipzig, EPRC Gera, Stahl Brandis, Klosterschule Roßleben, USV Jena, der Magdeburg Exiles RFC und natürlich die gastgebende Rugby Legion Magdeburg.

USC-Trainer Sebastian Scholz muss auf einige seiner Stammkräfte verzichten. Gedrängehalb Marko Pilz sowie Florian Hetzel müssen noch pausieren. Der Rest des jungen Kaders blickt voller Vorfreude auf das Heimturnier. Amadeo Touet, Oliver Klein und Christian Poppner stellen die schlagkräftige Dreiviertelreihe. Im Sturm dürfen Albert Möller und Lucas Thiede agieren und den Gegner unter Druck setzen.

Die Gastgeber, seit drei Jahren eine eigenständige Abteilung des USC Magdeburg, wollen für ihren Sport werben, hoffen auf zahlreiche interessierte Zuschauer und bringen auch ihre zweite Mannschaft, den Exiles RFC an den Start, der sich aus Ex-Spielern zusammensetzt.

Das 7er Rugby mit sieben Akteuren pro Team erlebt im Sommer 2016 in Rio de Janeiro übrigens seine olympische Premiere.