Magdeburg l Nach dem spielfreien Pfingstwochenende startet für die Mannschaften der Landesklasse, Staffel 2, am Sonnabend um 15 Uhr der Saisonendspurt. Das einzige Magdeburger Team, das am 28. Spieltag vor eigenem Publikum spielt, ist die zweite Mannschaft des SV Fortuna. Das Team von Marco Kilian empfängt Rot-Weiß Zerbst. Auch wenn die Aufgabe gegen den Tabellendritten sehr schwierig erscheint, können die Magdeburger mit Selbstvertrauen in die Partie gehen. Aus den letzten zwei Spielen holten die Neustädter vier Punkte - mit dem Sieg in Neuenhofe vor zwei Wochen kletterten sie auf den zwölften Tabellenplatz.

"Wir wollen wieder etwas Zählbares mitnehmen. Die Zerbster sind Favorit, aber vielleicht können wir ja eine Überraschung landen", so Kilian. "Wir wollen versuchen, defensiv kompakt zu stehen und nach vorne Nadelstiche setzten. Das Selbstvertrauen ist da."

Genau wie die Fortunen hat auch der SV Arminia vor der Pfingstpause einen sehr wichtigen Dreier eingefahren. Nun treten die Buckauer beim SV Germania Güsen an - Zeit für den SVA, um nachzulegen, Punkte zu holen und den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter zu vergrößern. Nach dem 1:1-Remis gegen den Aufsteiger im Hinspiel will Arminia drei Spieltage vor dem Saisonende einen Dreier einfahren.

Mindestens genauso nötig hat der FC Zukunft einen Sieg. Punktgleich mit dem SV Arminia stehen die Lemsdorfer seit dem vergangenen Spieltag auf einem Abstiegsplatz. Mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge scheint der FCZ kurz vor dem Saisonende außer Tritt, trifft am Sonnabend ausgerechnet auf den SV Groß Santersleben, der zuletzt zwei Siege holte und sich aus dem Abstiegskampf verabschiedet hat.

Germania Olvenstedt hat unterdessen erneut die Möglichkeit, die Tabellenführung auszubauen und dem Staffelsieg näherzukommen. Der Aufstiegsfavorit musste zuletzt einen Rückschlag hinnehmen, kassierte eine 1:4-Heimniederlage gegen den SV Groß Santersleben. An diesem Wochenende treffen die Olvenstedter auf den Vorletzten, Eintracht Gommern. Bereits im Hinspiel setzte sich der Spitzenreiter deutlich mit 4:0 durch.

Der Trend beim HSV Medizin zeigte zuletzt nach unten: Die letzten beiden Ligaspiele gingen verloren. Am 28. Spieltag steht nun ausgerechnet ein Auswärtsspiel beim TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens an. Für den HSV wird es sicher schwer, den Negativtrend gerade beim Tabellenzweiten zu stoppen - auch wenn der TSV zuletzt auch nur zweimal remis spielte.

Die beiden Magdeburger Teams im Mittelfeld der Tabelle, der SSV Besiegdas und TuS 1860, müssen auswärts antreten. Während die Ostelbier schon zuletzt einen Auswärtssieg in Niegripp eingefahren haben und nun beim Tabellenletzten SG Gnadau antreten müssen, steht für die Neustädter ein Auswärtsspiel beim SV Vorfläming Nedlitz an.

Im letzteren Duell trifft zwar der Tabellenfünfte auf den Sechstplatzierten, die beiden Teams liegen aber elf Punkte auseinander. Für die Neustädter gilt es, die Serie von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage auszubauen.