Am Samstag trafen sich die besten Nachwuchs-Leichtathleten aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Halle an der Saale zu den Mitteldeutschen Hallenmeisterschaften. Die Athleten des SC Magdeburg konnten dabei insgesamt 18 Gold-, elf Silber- und neun Bronzemedaillen mit in die Landeshauptstadt zurückbringen.

Magdeburg. Seinen Beitrag dazu leistete auch Leroy Balschuweit. Der Schützling von Eik Ruddat sicherte sich den Titel sowohl über die 60 m als auch über die 60-m-Hürdenstrecke. Die 60 m lief er in 7,17 sec, den Hürdenwald überquerte er in 8,08 sec. Severin Pimer und ihr Trainer Peter Bernhard konnten sich über einen guten zweiten Platz im Stabhochsprung mit übersprungenen 4,10 m freuen. Robert Fölsner, der in der männlichen Jugend A startete, nahm am Diskuswerfen und am Kugelstoßen teil. Den Diskus konnte er auf eine Weite von 46,27 m fliegen lassen und die Kugel stieß er 15,29 m weit.

Felix Roge musste zwei Hallenrunden absolvieren. Er lief ein taktisch kluges Rennen und konnte sich mit drei Hundertstel Vorsprung Mitteldeutscher Hallenmeister über die 400 m mit einer Zeit von 52,08 sec nennen. Julius Lawnik trat über die 3 000-m-Distanz an. Er siegte in seiner Altersklasse mit 8:53,77 min. Vincent Krötki machte sich ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Er übersprang mit neuer persönlicher Bestleistung die 3,60 m im Stabhochsprung und durfte sich ebenfalls die Goldmedaille umhängen lassen. Franz Kellerstraß, trainiert von Ralf Wollbrück, konnte sich über einen zweiten Platz im Speerwerfen freuen. Er warf den Speer auf eine beachtliche Weite von 57,06 m und konnte damit seine alte Bestleistung um über sechs Meter steigern. Er sicherte sich hiermit gleichzeitig auch noch die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften, die in zwei Wochen in Leverkusen stattfinden.

Max Glöckner und Samuel Gold, dessen Trainer Jürgen Eberding ist, konnten wieder einen Doppelsieg feiern. Max benötigte 2:37,79 min und Samuel 2:45,05 min über die 1000 m. Christoph Müller startete im Diskuswerfen und im Speerwerfen. Den Diskus ließ er auf 43,57 m fliegen und den 600 g schweren Speer setzte er auf eine Weite von 53,53 m. Auch er verbesserte seine persönliche Bestleistung um zwei Meter. Die 15-jährigen Jungen gewannen die 4 x 100-m-Staffel in 47,61 sec mit der Besetzung Marvin Brandt, Fred Kramer, Christoph Müller und Robin Kuhnert.

Susen Wiesner, die in der weiblichen Jugend A für den SCM startete, konnte drei Medaillen mit nach Hause nehmen. Die 60 m lief sie in 8,20 sec Sieg. Zwei zweite Plätze sicherte sie sich über die 60 m Hürden (9,12 sec) und im Weitsprung mit 5,26 m. Lisa Jäsert startete über die 800-m-Distanz. Auch sie lief ein taktisch kluges Rennen und gewann mit 2:15,18 min. Carolin Leicht nahm am Hochsprung teil und sicherte sich mit übersprungenen 1,65 m den zweiten Platz vor Vereinskameradin Kristin Kirschke.

Katharina Mohnert konnte sich Vize-Mitteldeutsche-Hallenmeisterin im Stabhochsprung nennen. Sie übersprang die 2,90 m hohe Latte. Barbara Knotkova, die mit Trainer Klaus Lindner angereist war, belegte im Dreisprung einen guten zweiten Platz mit einer Weite von 10,55 m. Ira Stops darf sich nun auch Mitteldeutsche Winterwurfmeisterin nennen. Sie führte mit einer Weite von 36,28 m im Diskuswerfen das Feld an und konnte auch ihre alte Bestleistung um drei Meter steigern.

Sophie Tausch, die wie Kristin Kirschke von Peter Bernhard trainiert wird, erkämpfte sich zwei Goldmedaillen. Im Hochsprung schaffte sie die 1,63 m und im Stabhochsprung überquerte sie die 2,80 m hohe Latte. Die 4 x 1000-m-Staffel mit Paula Damm, Josefin Klewenow, Rike Herms-Knake und Francés Hadam wurde Vizemeister in 50,60 sec.