Tabellenführer SHV Oschatz war in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga der Frauen für den Gastgeber BSV 93 eine Nummer zu groß. Letztendlich unterlag die Mannschaft von Trainer Jens Ziegler mit 24:28 (7:15) Toren. Beste Werferin in den Reihen der Gastgeberinnen war Kathrin Kluba, die es auf 9/4 Tore brachte.

Neu Olvenstedt. Nachdem zuvor das Spiel in Aschersleben durch Krankheit einer Vielzahl von Spielerinnen abgesetzt werden musste, konnte BSV-Trainer Jens Ziegler auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen. Man merkte den Gastgeberinnen an, dass sie sich viel vorgenommen hatten. So begann der BSV konzentriert in der Abwehr an. Aber viele technische Fehler im Angriff luden die Gäste zum Kontern ein und so musste die BSV-Bank bereits nach acht Minuten, beim Stand von 1:5, eine Auszeit nehmen.

Sehr viel änderte sich aber im weitreren Spielverlauf nicht. Beste Chancen wurden leichtsinnig vergeben, selbst Strafwürfe verfehlten ihr Ziel. Im Gegenzug spielten die Oschatzerinnen konzentriert und bauten bis zur Halbzeit ihre Führung kontinuierlich auf 15:7 aus.

Mit neuem Elan und dem unbedingten Willen, es besser zu machen, kamen die Olvenstedterinnen aus der Kabine zurück. Endlich war Biss im Spiel, man kämpfte und das Publikum war auch wieder da.

Doch auch jetzt wurden kleine Fehler durch die SHV-Spielerinnen konsequent bestraft. Der Abstand vergrößerte sich zwar nicht mehr. Doch fehlte es dem BSV an Durchschlagskraft, um eine Wende im Spiel herbeizuführen.

Erst zehn Minuten vor dem Ende der Partie zogen die Magdeburgerinnen noch einmal an. Mit vier Toren in Folge kam etwas Hoffnung auf, aber mehr als eine Ergebniskorrektur ließen die Spielerinnen aus Sachsen nicht mehr zu.

BSV 93: S. Krüger, V. Sichmund – Thomas, Friedrich 1, Mzyk 1, Weißenborn 2, J. Krüger 3, Hübner, Nehring 3, Pilgrim 5/ 2, Kluba 9/4.