Sudenburg. Nichts wurde es mit den angestrebten zwei Siegen und sechs Punkten beim Heimturnier der Hockey-Cracks des MSV Börde. Die Magdeburger unterlagen nach zum Teil desolater Leistung in der Sudenburger Sporthalle sowohl dem punktgleichen Tabellennachbarn SV Jenapharm Jena (2:4) als auch dem Freiberger HTC (2:5) und stecken als Tabellenvorletzter nun in akuter Abstiegsgefahr.

Auch ohne den kurzfristig infolge Erkrankung zusätzlich ausgefallenen Andreas Junker konnten die Gastgeber gegen Jena zunächst in Führung gehen. Martin Hörning erzielte mit einer Strafecke nach gutem Vorstopp von Tobias Reggelin das 1:0 (12. Minute). Doch kurz vor der Pause gelang den Thüringern das 1:1 (19.).

Innerhalb von nur fünf Minuten sorgten die Jenenser dann Mitte der zweiten Halbzeit mit drei weiteren Toren für die Vorentscheidung (25., 28., 30.). Das Strafeckentor von Oliver Junker zum 2:4 stellte nur noch Ergebniskosmetik dar (40.).

Mit einer besseren Raumaufteilung und insgesamt engagierterem Auftreten wollte man im letzten Turnierspiel gegen den Freiberger HTC bestehen, vergaß aber dabei das Toreschießen. Die Sachsen erspielten sich bereits in der ersten Halbzeit immer mehr Ballbesitz und kamen zu einer beruhigenden 3:0-Führung (8., 9. 11.).

Doch noch hatten die Hausherren eine passende Antwort parat, kamen ihrerseits innerhalb von vier Minuten zum 2:3 durch Florian Uebe (13.) und Thomas Hennersdorf (16.). Als statt des durchaus möglichen Ausgleiches das 4:2 für Freiberg fiel (29.), begehrten die Börde-Cracks zwar weiterhin auf, mussten aber sogar noch das 2:5 hinnehmen und stecken nun mitten im Abstiegskampf.

MSV Börde: Schumann – Hennersdorf 1, To. Reggelin, Ahrens, Beran, O. Junker 1, Uebe 1, Hörning 1, Schwetz.