In den letzten drei Meisterschaftsspielen der Saison treffen die Regionalliga-Volleyballer des USC Magdeburg ausschließlich auf Spitzenteams der Liga. Den Auftakt zu diesem Endspurt bildet das Heimspiel am Sonntag ab 15 Uhr in der Campushalle gegen die Bundesligareserve des CV Mitteldeutschland.

Alte Neustadt. Die Kombination aus jung und alt, aus ehemaligen Erstligaspielern und jungen Nachwuchskräften aus Bad Dürrenberg, liegt aktuell punktgleich mit Spitzenreiter MTV Wittenberg auf Platz zwei der Tabelle, ist also für diese Begegnung favorisiert.

Natürlich werden die Gastgeber sich deshalb nicht kampflos ergeben, sondern wollen versuchen, für eine Überraschung zu sorgen, auch wenn die personelle Situation einmal mehr nicht ganz einfach ist. Das sind die Elbestädter aber quasi schon die gesamte Spielzeit gewohnt. Zwar wird Hendrik Kliefoth wieder mit dabei sein, er ist aber nach überstandenem Magen-Darm-Infekt erst wieder im Aufbau und konditionell noch nicht fit. Mittelblocker Stefan Meineke fällt auf Grund anhaltender Schulterprobleme weiterhin aus und der Einsatz von Nils Opitz ist wegen einer Entzündung im Knie auch fraglich.

Die Devise des USC lautet deshalb aber nicht nur "Augen zu und durch", sondern er will den Aufwärtstrend auch gegen dieses starke Team fortsetzen und sich nicht verstecken.

"Wir haben in den letzten Spielen eigentlich immer gut aufgeschlagen und so den Angriffsaufbau der Gegner gestört. Wenn wir das gegen den CV auch schaffen und so deren stärkste Waffe, den Schnell-angriff über die Mitte, beeinträchtigen können, haben wir sicher keine schlechten Chancen", benennt USC-Trainer Hendrik Oelze ein taktisches Mittel, wohl wissend, dass dann auch noch einige andere Sachen stimmen müssen.

So zum Beispiel, dass der USC-Sechser mehr Ordnung in sein Spiel nach Dankeball- aktionen des Gegners bringen muss, woran im Training nachhaltig gearbeitet wird.

Die Tabellensituation betreffend sind die Magdeburger zwar nicht auf einem Abstiegsplatz, aber eben kurz davor und somit noch nicht aus dem Schneider. Als Drittletzter könnte es den USC trotzdem noch erwischen, wenn nämlich die TSG Schöneiche aus der Zweiten Liga absteigen sollte und gleichzeitig kein Team der Regionalliga in die Zweite Liga aufsteigt.

Dieses Szenario blenden die Gastgeber vorerst aber noch aus und konzentrieren sich ausschließlich auf die noch ausstehenden Begegnungen, wollen den eigenen Fans nach Möglichkeit noch eine Überraschung bieten.