Stadtfeld. Am morgigen Sonnabend (18 Uhr/Hermann-Gieseler-Halle) ist die BG Magdeburg in der Basketball-Regionalliga Nord der Herren Gastgeber für die SG MTV/BG Wolfenbüttel. Da das Team von Coach Opitz bisher erst vier Heimspiele und ein Auswärtsspiel gewonnen hat, steckt es im Abstiegskampf und hat nur noch Endspiele. Die Verantwortlichen setzten auf ihre Heimstärke und die Unterstützung der Magdeburger Zuschauer. Die Vorbereitung auf dieses Spiel war allerdings nicht optimal. Wolfenbüttel hat es im Saisonverlauf besser gemacht. Mit sieben Heimsiegen und zwei Auswärtserfolgen liegt man auf dem sicheren siebten Rang und hat keine Abstiegssorgen. Seit der Saison 2004/2005 trafen beide Teams bisher bereits elfmal aufeinander. Die Bilanz zeigt mit sechs zu fünf Siegen einen leichten Vorteil für die SG Wolfenbüttel.

Wolfenbüttel startete mit drei Siegen glänzend in die Saison. Ein Erfolgsrezept der Elbestädter könnte morgen die Verteidigung gegen den erfolgreichsten MTV-Scorer Christopher John Rodgers sein, der bereits 341 Punkte (24,4 PpG) erzielt hat. Damit ist er gegenwärtig der zweitbeste aller Scorer dieser Liga. Dass Rodgers Spiele allein entscheiden kann, bewies er mit seinen 47 Punkten beim 76:63-Heimsieg gegen Hermsdorf. Aber der Amerikaner hat sehr gute Mitspieler, ein früher Klassenerhalt kommt schließlich nicht von allein. Deshalb muss die Verteidigung der Gastgeber auch auf Nils Staebe (15,2 PpG), Maximilian Pink (14,1), Sven Redlich (8,5), Nico Redlich (7,0) und Stephen Schubert (5,1) achten.

Neben Schubert und Redlich steht auch Marcel Schwarz im Aufgebot des Zweit-Bundes- ligisten Herzöge Wolfenbüttel. Da diese erst am 12. März in die Play-downs müssen, könnte Gästecoach Weinhold auf diese Spieler setzen. Wolfenbüttel ging im Saisonverlauf konsequent an den Korb und warf deutlich weniger als die Febro- Eagles von der Dreipunktelinie. Gegenüber dem Spiel in Bramsche muss eine deutliche Steigerung her. Ansonsten geraten die Magdeburger in den letzten Spielen unter noch größeren Druck.

Die Vorbereitung auf das erste Endspiel im Abstiegskampf verlief nicht optimal. Center Ole Alsen wurden vier Weisheitszähne gezogen, er konnte nicht trainieren. Frederic Nitsch hat eine starke Erkältung und wird wohl passen müssen. Die Youngster Stefan Ahrens und Dominic Zydorek mussten studienbedingt kürzer treten, genau wie Center Harke, der Zwischenprüfungen zu bestehen hat. Einziger Lichtblick ist Dennis Gebert, der nach einer Handverletzung wieder mit dem Team trainiert.