Am 18.Spieltag der 2. Handball-Bundesliga geht es für die Damen des HSC 2000 Magdeburg zum Nachbarschaftsduell nach Wolfsburg. Nachdem die Subocz-Sieben zuletzt beim SC Greven wohl die letzte verbliebene Chance zum Klassenerhalt verspielt hat, geht es für die Elbestädterinnen in der Autostadt gleichwohl darum, mit einem Sieg zumindest die theoretische Möglichkeit zu wahren.

Magdeburg. Zur kürzesten Auswärtsfahrt der Saison führt es den HSC 2000 heute Abend nach Wolfsburg. Der Gastgeber um den Ex-Magdeburger Trainer Michael Funke sowie die ehemaligen Weggefährten Ina Bruckbauer, Katharina Wießner sowie Sophia Eisenkolb rangiert derzeit als Aufsteiger auf einem sehr guten vierten Tabellenplatz und hat mit 20:14 Punkten den Startplatz für die kommenden eingleisige 2. Bundesliga so gut wie sicher. Funke beobachtete die Magdeburgerinnen Ende Januar an alter Wirkungsstätte bei der unglücklichen Heimniederlage im Landesderby gegen Union Halle-Neustadt, drehte zwei Video-Kassetten voll.

Dieses Ziel hatten die Verantwortlichen des HSC 2000 Magdeburg vor Saisonbeginn ebenso ausgegeben, sehen sich aber nach 17 Spieltagen davon weit entfernt und können ihre Hoffnungen nur noch auf theoretische Chancen stützen. Um diese zu erhalten, bedarf es in den verbleibenden fünf Spielen nicht nur einer deutlichen Leistungssteigerung über die volle Spielzeit, sondern eben am Ende auch Erfolgserlebnisse in Form von Punkten.

Einen weiteren Anlauf dazu nimmt die Vertretung aus Sachsen-Anhalt beim Aufsteiger VfL Wolfsburg, den man im Hinspiel schon am Rande einer Niederlage hatte und sich am Ende noch nach einem 11:0- Lauf der Wolfsburger geschlagen geben musste. Dies gilt es im Rückspiel mit einer konzen-trierten Leistung zu vermeiden, um auch nicht frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten. Darüber hinaus wird vor allem die Defensivabteilung des HSC alle Hände voll zu tun bekommen, da der Gastgeber mit Anja Ejsmont, Anja Memenga sowie Sophia Eisenkolb über drei torgefährliche Rückraumspiele- rinnen verfügt, die den Bandits alles abverlangen werden.

Zusätzlich wird auch eine deutliche Steigerung im Umkehrverhalten der Elbestädterinnen erforderlich sein, um die Gegenstöße der Wolfsburgerinnen unterbinden zu können. Zwar präsentierten sich Silke Schache und Anne Hofmeister im Tor der Bandits zuletzt in einer guter Form, doch gilt es in erster Linie, mit einer kompakten Deckungsleistung der Grundstein für einen Erfolg zu legen.

Verzichten muss Bandits-Trainer Grzegorz Subocz dabei allerdings auf Josefine Mendler und Kristin Schüler, die sich unter der Woche krankheitsbedingt abgemeldet haben und somit für einen Einsatz nicht zur Verfügung stehen. Die somit vakante Kreisläuferposition wird die junge Cindy Degen auffüllen, die bereits in der letzten Spielzeit erste Erfahrungen in der Bundesliga sammeln konnte. Anwurf in der Wolfsburger Sporthalle der BBS 1 ist heute um 19.30 Uhr.

TSV Nord Harrisslee - SVG CelleSa., 16.30

TSV Travemünde - Union Halle-NeustadtSa., 16.45

MTV Altlandsberg - TSG WismarSa., 19.00

VfL Wolfsburg - HSC 2000 MagdeburgSa., 19.30

BVB Füchse Berlin - SC GrevenSa., 20.00

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:1.SVG Celle17530:42134:0

2.Union Halle-Neust.17501:47424:10

3.MTV Altlandsberg17524:51622:12

4.VfL Wolfsburg17497:47120:14

5.TSG Wismar17511:48820:14

6.TSV Travemünde17494:50019:15

7.SC Greven 0917506:48916:18

8.TSV Nord Harrislee17466:48816:18

9.Füchse Berlin17433:43712:22

10.HSC 2000 Magdeburg17432:46610:24

11.TuS Lintfort17450:5246:28

12.TV Oyten17496:5665:29