Neue Neustadt (mri). Erneut torreich ging es zwischen der SG Handwerk und Eintracht Mechau zu, doch jubelten nach dem 2:4 (0:2)-Endstand nur die Gäste aus der Altmark, während die Ellrott-Elf einen weiteren Rückschlag erlitt. Die Niederlage war verdient, da Handwerk bis auf 20 Minuten nach der Pause die Partie komplett herschenkte und vor allem in Hälfte eins Fußballmagerkost bot.

Die abstiegsbedrohten Mechauer kämpften um jeden Zentimeter, waren nur darauf aus, das Spiel der Handwerker zu zerstören und nutzten mehrere Blackouts der Hausherren. Mit zwei Standardsituationen kam der Gast zur 2:0-Pausenführung. Erst wurde ein kläglich getretener Pätzold-Freistoß vor der Abwehrmauer ins Tor abgefälscht (29. Minute). Zwei Minuten vor der Pause nutzte Pisula einen Freistoß zum 0:2. Dabei sah Keeper Trautner nicht gut aus. Berlin (33.) und Hauer (44.) ließen auf der Gegenseite gute Gelegenheiten einfach liegen.

Nach der Pause fand Handwerk besser ins Spiel, setzte Mechau unter Druck und konnte die erste Möglichkeit sofort zum Anschluss nutzen. Kapitän Hauer schaltete am schnellsten und traf per Kopf zum 1:2 (49.). Mechau wirkte angeschlagen und Handwerk glich aus. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld startete Wolff durch und traf aus elf Metern zum 2:2 (57.) Handwerk blieb weiter am Drücker. Die Riesenchance das Spiel vollends zu drehen, ließ Avdyli, von Spahija freistehend angespielt, aus zehn Metern ungenutzt. Die Partie verflachte wieder, die Handwerker fanden kein Rezept mehr, sich weitere Möglichkeiten zu erspielen. Vielmehr nutzte Grabs zwei weitere Schaltpausen der Hausherren und sorgte für den 4:2-Erfolg der Gäste. Erst nutzte er einen Fehler von Spahija (80.), dann traf der Mechauer aus abseitsverdächtiger Position zum Endstand (90.). Handwerk warf zwar alles nach vorne, hatte aber nur noch durch Chlasta eine Möglichkeit (88.).

Handwerk: Trautner - Petersdorf, Bele (68. Avdyli), Lindner, Kaschlaw, Liedtke (89. Bauer), Sohmann, Hauer, Wolff (76. Chlasta), Spahija, Berlin.