Magdeburg. Auch nach dem 18. Spieltag bleibt es in der Fußball-Stadtliga spannend. Das Führungsduo Roter Stern Sudenburg und Fermersleben SV kam nur zu Unentschieden, wodurch der Abstand vor dem direkten Aufeinandertreffen am kommenden Wochenende weiterhin drei Punkte beträgt. Wichtige Siege im Kampf gegen den Abstieg konnten die SG Handwerk II (4:2 gegen den BSV 93), Aufbau/Empor Ost (2:0 gegen den ESV Lok Südost) und Schlusslicht 1. FC Magdeburg III (2:1 gegen den HSV Medizin) einfahren.

Einen Big Point für den Klassenerhalt konnte die SG Handwerk II erzielen. Gegen den direkten Konkurrenten BSV 93 setzten sich die Handwerker mit 4:2 durch. Bereits in den ersten 20 Minuten hätten die Platzherren mehrere Treffer setzen können, scheiterten jedoch an einer schwachen Chancenverwertung. Erst in der 30. Minute traf Ronny Kryk zur überfälligen Führung. Das 1:0 gab jedoch keine Sicherheit, denn mit einem Doppelschlag kurz vor und nach der Pause kamen die Gäste zurück. Dennis Wanzek (43.) und Nils Troelenberg (53.) drehten die Partie für den BSV 93. Es entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nur fünf Minuten nach der Führung glich Matthias Francke für die SGH-Reserve aus (58.). Und mit einem Eigentor von Christoph Röthig schafften die Gastgeber die 3:2-Führung (68.), ehe Kryk mit seinem zweiten Treffer im Spiel und dem 4:2 alles klar machte (88.).

Ein 4:0-Heimsieg gelang dem FC Zukunft gegen die zweite Mannschaft von Germania Olvenstedt. Bereits nach 21 Minute waren alle Olvenstedter Hoffnungen auf eine Überraschung dahin, denn ein Eigentor von André Gumpert (11.) sowie Steven Hörske (15.) und René Otto (21.) sorgten für die schnelle 3:0-Führung der Lemsdorfer. Nach einer kurzen Flaute zu Beginn der zweiten Hälfte traf Hörske (63.) zur endgültigen Entscheidung. Die Gäste waren immer um den Ehrentreffer bemüht, jedoch sicherte Benjamin Jäger mit mehreren Paraden den Erfolg ohne Gegentreffer.

Erneut kam Tabellenführer Roter Stern Sudenburg nicht über ein 2:2 hinaus. Die Partie gegen den SSV Besiegdas glich gleich in mehreren Phasen dem letztwöchigen Remis gegen den VfB Ottersleben II. Wieder musste in der Frühphase ein Gegentreffer per Elfmeter hingenommen werden. Bereits in der ersten Minute war Ronny Lux für die Gäste erfolgreich. Es dauerte bis weit in die zweite Hälfte, ehe Sebastian Preckel (64.) und ein Eigentor von Besiegdas (74.) das Spiel zu drehen schien. Doch einmal mehr reichte beim Tabellenführer in der Schlussphase die Konzentration nicht, so dass Kevin Wernecke in der 89. Minute noch zum 2:2-Ausgleich traf.

Auch der Fermersleber SV kam nur zu einem Remis gegen den VfB Ottersleben II und konnte den Punktabstand nicht verkürzen. Es entwickelte sich eine interessante Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Für die Gäste rettete zweimal der Pfosten, während auf der Gegenseite FSV-Keeper Enrico Both die Ottersleber Stürmer zur Verzweiflung brachte. Es dauerte bis zur 85. Minute, ehe Robert Reichel die Gäste in Führung bringen konnte. Doch bereits im Gegenzug gelang Steven Schoß per Kopf der 1:1-Endstand.

Aufbau/Empor Ost setzte sich auf eigenem Platz mit 2:0 gegen Lok Südost durch. Dabei hatten die Gastgeber in der ersten Hälfte mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Philipp Tietz traf per Elfmeter zur Führung (30.). In der zweiten Halbzeit gingen die Gäste deutlich offensiver zu Werke, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Und mit dem zweiten Treffer durch Tom Rödel (62.) war die Partie entschieden. In der Folgezeit hätte AEO das Ergebnis noch nach oben schrauben können.

Schlusslicht 1. FCM III überraschte den HSV Medizin mit einem 2:1-Erfolg. Alle Treffer fielen in der ersten Halbzeit, in denen sich der größere Siegeswillen der Platzherren durchsetzte. Bereits nach fünf Minuten traf Sebastian Wendt zur Führung für die Blau-Weißen. Nur sieben Minuten später wurde durch ein Eigentor von Michael Kessler der Ausgleich kassiert (12.). Doch die Gastgeber wollten an diesem Tag alle Punkte einfahren und drängten auf die erneute Führung. Diese gelang in der 38. Minute durch Michael Leuchtmann. Die Gäste fanden auch in der zweiten Halbzeit keinen richtigen Zugang zu der Partie, hatten jedoch noch beim Lattentreffer von Sören-Alexander Kuznik (82.) die Möglichkeit zum Ausgleich.