Magdeburg (hoe). Wird dieses Wochenende bereits das letzte Pflichtspielwochenende für die Volleyballer des USC Magdeburg sein oder schaffen die Elbestädter noch den Sprung in das Finale des Landespokalwettbewerbes? Diese Frage stellen sich nicht nur die Verantwortlichen beim Magdeburger Noch-Regionalligisten.

Am Sonntag muss der USC zunächst im Viertelfinale in Ballenstedt gegen die gastgebende Fortuna antreten. Der aktuelle Vizelandesmeister ist zudem auch Gastgeber für die zweite Partie des Tages, wenn Landesmeister VC Bitterfeld/Wolfen auf den Regionalmeister VC Mitteldeutschland II trifft. Die Sieger der beiden Partien spielen dann in einem Halbfinale einen Teilnehmer für das Endspiel am 30. April in Schönebeck aus.

Bei den Magdeburgern werden mit Nils Opitz (beruflich) und Andreas Hennig (privat) gleich beide Kandidaten für die Liberoposition sowie mit Markus Vogler, der die letzte Semesterferienwoche zu seiner Familie an den Bodensee gefahren ist, ein Stammmittelmann fehlen. Seine Position wird Gunnar Griep, der schon gegen Wriezen überzeugen konnte, einnehmen.

Für die Elbestädter war es unter der Woche vor allem wichtig, den Kopf nach der Niederlage gegen Wriezen und dem damit verbundenen Abstieg aus der Regionalliga wieder frei zu kriegen.

Im Spiel gegen Ballenstedt, die Fortunen trifft man ja in der kommenden Saison in der Oberliga wieder, will das USC-Team um Trainer Hendrik Oelze natürlich gewinnen und so auch eine "Duftmarke" setzen. "Alles andere wird sich dann ergeben, denn der Ausgang des zweiten Spieles scheint trotz der Favoritenrolle des Regionalmeisters durchaus offen", so Oelze

Für die Siegerteams der beiden Viertelfinals dürfte es dann auch eine konditionelle Frage werden, denn in der abgelaufenen Punktspielsaison war immer nur eine Begegnung pro Spieltag erforderlich.