Von Werner Kotulla

Magdeburg. Die Tischtennis-Herren des HSV Medizin sind in der Landesliga, Staffel Magdeburg, am Ziel ihrer Wünsche angekommen. Mit einem schwer erkämpften 9:7-Heimsieg über einen äußerst ehrgeizigen Ortsnachbarn TTC Wolmirstedt nahmen die Männer von der Wiener Straße am Samstag auch die vorletzte Hürde der laufenden Saison und kürten sich mit 31:3 Punkten vorzeitig zum Staffelsieger und Aufsteiger in die Verbandsliga. Die Freude darüber war riesig. Nach drei mühsamen und mageren Vorjahren mit beträchtlichen Abstiegsängsten gelang den Männern um Kapitän Michael Reif diesmal der große Wurf.

Das Verlieren haben die Mediziner inzwischen verlernt. Ihr Siegeszug seit Mitte September 2010 war kaum zu bremsen. In 17 Spielen gab es ein Unentschieden, eine Niederlage und 15 Siege. Das Geheimnis des Erfolges liegt im hohen Leistungsniveau der ganzen Mannschaft, aus der sich die jungen Neulinge Sitnikow (19 Jahre/10:6 Siege), Hintz (23/8:2) und Guhl (19/10:5) noch hervorheben, während die Stammkräfte Reif (38/11:5), Beitz (27/9:3) und Futh (31/5:5) dem Team den nötigen Zusammenhalt und Rückhalt geben.

Dieser Leistungssprung der ersten Mannschaft hat auch unübersehbare Resonanz im Tischtennissport der Mediziner gefunden: Zahlreiche Knirpse und Nachwuchsspieler tummeln sich nachmittags bei den Übungsstunden und finden zunehmend mehr Freude am Tischtennissport. Auch die Zuschauergunst ist gestiegen.

Schließlich konnten auch neue junge Leistungsträger von auswärts integriert werden, so dass die Tischtennis-Abteilung des HSV Medizin gegenwärtig über sechs Männer- und zwei Nachwuchsmannschaften verfügt, die allesamt erfolgreich am Punktspielbetrieb in Stadt und Land teilnehmen. Eine gute Bilanz, die für sich spricht und gute Aussichten für das neue Spieljahr zulässt.