Neu-Olvenstedt. Mit einer ansehnlichen kämpferischen Leistung meldeten sich die Handballerinnen des BSV 93 am Wochenende zurück. Nur ein einziges Tor fehlte beim 18:19 (8:8) zum hochverdienten Punktgewinn gegen den Drittplatzierten der Mitteldeutschen Oberliga, den HSV Marienberg.

Von Anfang an dominierten die Abwehrreihen beider Mannschaften. Nach 11 Minuten stand es erst 2:3 und BSV-Trainer Ziegler nahm bereits seine Auszeit. Die taktischen Anweisungen schienen vorerst nicht bei den Spielerinnen angekommen zu sein. Marienberg konnte sich steigern und baute den Vorsprung auf drei Tore (4:7) aus.

Aber die Olvenstedterinnen zeigten endlich wieder Kampfeswillen. Die Angriffe der Gäste prallten von der gut geordneten Abwehr ab und so warf Katrin Weißenborn in der 27. Minute den 7:7-Ausgleich. Mit einem sehenswerten Fernwurf ging der HSV wieder in Front, ehe Jaqueline Göbel zum 8:8- Halbzeitstand traf.

Der Beginn von Hälfte zwei gehörte ganz klar dem Team aus Sachsen. Mit hohem Tempo und guter Abwehrarbeit zogen die Gäste in der 42. Minute auf 13:10 davon. Aber erneut zeigten die Magdeburger Spielerinnen Moral.

Wieder glichen sie zum 13:13 aus (49. Minute). Das Match ging hin und her, alle gingen an ihre Grenzen. Selbst als die Spielerinnen aus dem Erzgebirge erneut mit zwei Toren (15:17/58.) führten, gaben sich die Ziegler-Schützlinge nicht auf. Noch in derselben Minute warfen sie den Anschlusstreffer und 40 Sekunden vor dem Abpfiff den 17:17-Ausgleich.

Nur durch eine umstrittene Strafwurfentscheidung gelang dem HSV Marienberg der Siegtreffer. Tief enttäuscht zogen sich die Spitfires auf ihre Bank zurück, um sich nach ein paar Minuten von ihren Fans für die Unterstützung zu bedanken.

BSV 93: S. Krüger - Thomas 1, Kluba 4, Friedrich 1, Weißenborn 6/3, Göbel 2, J. Krüger 1/1, Nehring 1, Pilgrim.