Magdeburg. Auch in den drei Fußball-Ligen des Landesverbandes, in denen immerhin neun Magdeburger Vereine mit zehn Mannschaften vertreten sind, hat nun der Endspurt in der Saison 2010/11 begonnen.

Das kommende Oster- sowie das darauffolgende Wochen- ende werden zwischen Arendsee und Zeitz genutzt, um die letzten, im Winter ausgefallenen, Spiele nachzuholen. Ab dem 7. Mai, wenn der fünftletzte Spieltag ansteht, sollen alle Mannschaft von der Anzahl der absolvierten Spiele her auf gleicher Höhe sein.

In der Verbandsliga ist sowohl an der Tabellenspitze als auch im Kampf um den Abstieg noch keine Entscheidung gefallen. Erfreulich, dass mit den Sudenburger Preussen auch noch eine Magdeburger Mannschaft im Kampf um die Landesmeisterschaft und den Oberliga-Aufstieg mitspielt. Auch wenn die Chancen nach der 0:1-Niederlage vom Wochenende in Oschersleben wieder etwas gesunken sind. Dabei hatte Trainer Dirk Hannemann noch nach dem 3:0-Erfolg in der Woche zuvor gegen Spitzenreiter Union Sandersdorf festgestellt: "Wenn wir in Oschersleben verlieren, war der Erfolg über Sandersdorf nichts wert."

Ein Blick auf das Restprogramm der fünf Erstplatzierten Mannschaften zeigt, dass man wohl erst nach dem Oster- wochenende genau weiß, wer wieviel Vorsprung bzw. Rückstand vor dem anderen hat. Sandersdorf trifft zwar nur noch auf Ammendorf aus dem Spitzenquintett, muss aber noch gegen die abstiegsbedrohten Völpker und Amsdorfer antreten.

Ein ganz schweres Restprogramm hat auch der eigentliche Aufstiegsaspirant Nummer eins, der Haldensleber SC. Die Ohrestädter treffen noch auf die spielstarke Hallesche Clubreserve sowie mit Stendal und Naumburg sowie an den letzten beiden Spieltagen mit Piesteritz und den Preussen noch auf je zwei Mannschaften aus dem Abstiegsgerangel sowie dem Spitzenquintett.

Die Magdeburger Preussen haben zwar noch ihre Chancen, dürfen sich aber in den vier Heimspielen gegen Piesteritz, Staßfurt, Stendal und Haldensleben sowie den beiden Auswärtsbegegnungen in Halle beim HFC II und in Naumburg keinen Ausrutscher mehr einhandeln. Dass die Mannschaft dieses zu Hause umsetzten kann, bisher holte das Team aus elf Heimspielen 30 Punkte, dürfte nach der Leistung gegen Sandersdorf keineswegs unlösbar sein. Allerdings hat die Hannemann-Elf in der Fremde bereits viele Punkte liegen gelassen. Von 13 Auswärtsspielen gingen sechs verloren. Zudem trennte man sich dreimal Remis und nur vier Begegnungen wurden auf fremden Platz gewonnen. Sollten es am Ende sechs sein, winkt eventuell der ganz große Wurf.