Sudenburg. Die Verbandsliga-Kicker des MSV Preussen dürfen seit gestern Abend wieder von einer Meisterschaftsmedaille träumen. Die Hannemann-Schützlinge bezwangen den Dauerrivalen 1. FC Lok Stendal unter den Augen von dessen Ex-Trainer Wolfgang Sandhowe, der nach der Pause ins nahegelegene FCM-Mannschaftshotel entschwand, mit 3:1 (1:1).

In der starken Anfangsphase besaßen die Preussen zahlreiche gute Gelegenheiten, doch nur Nils Oliver Göres traf nach Röhl-Zuspiel - 1:0 (10. Minute). Steve Röhl scheiterte mit einem Foulelfmeter an Lok-Keeper Konrad Javell (28.), drei Minuten später glich Kevin Assmann nach Aumann-Vorarbeit zum 1:1 aus. Danach waren die Gastgeber für gut 20 Minuten von der Rolle, ehe Tobias Tietz nach erneuter Röhl-Vorarbeit zum 2:1 traf (51.). Röhl war auch maßgeblich am 3:1 beteiligt, als Lok-Kapitän Marcel Werner seine scharfe Eingabe ins eigene Tor lenkte (60.).

Da war die Partie gelaufen. Einziger Aufreger noch die Rote Karte gegen den kurz zuvor eingewechselten Alexander Siemke nach Tätlichkeit gegen Maik Audorf (85.).

Preussen-Trainer Dirk Hannemann nach dem Abpfiff. "Das war ein verdienter Sieg. Wir begannen sehr gut, hätten da ein, zwei Tore mehr machen müssen."

Preussen: Juckelandt - Benkel, Mensch, Bossmann, Sommermeyer, Göres, Matthias (73. Behr), Knöfler, Kauffmann (75. Appel), Tietz (82. Siemke), Röhl. SR: Bachmann (Rehmsdorf). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Göres (10.), 1:1 Assmann (31.), 2:1 Tietz 851.), 3:1 Werner (60., Eigentor).