Stadtfeld. Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage für die Nachwuchs-Handballer des SC Magdeburg am Sonntag in den Viertelfinalrückspielen um die Deutsche Meisterschaft nicht sein. Während die A-Jugend nach dem 34:24-Hinspielsieg beim VfL Pfullingen bereits mit deutlich mehr als nur einem Bein im Final Four steht, muss die B-Jugend nach der 19:28-Niederlage bei der SG Ottenheim/Altenheim schon auf ein kleines Wunder hoffen, um vielleicht doch noch die Endrunde am 11. und 12. Juni in Berlin zu erreichen.

"Ein Restfunke Hoffnung besteht immer", so Magdeburgs B-Jugend-Trainer Christian Pöhler, denn noch einmal können seine Schützlinge wohl nicht so schlecht spielen wie vor Wochenfrist im Badischen. "Da hat die Mannschaft in vielen Dingen nicht Normalform erreicht", so Pöhler, der in 80 Prozent der Ursachen ein Kopfproblem und in 20 Prozent den Gegner sieht, der "auch in dieser Höhe verdient gewonnen hat."

Verzichten müssen Pöhler und sein Co-Trainer Lars Becker auf den verletzten Moritz Stemmler. Anwurf zum Rückspiel in der Gieselerhalle ist am Sonntag um 12.30 Uhr.

Zweieinhalb Stunden später, um 15 Uhr, ist an gleicher Stelle die A-Jugend des SCM gegen den Vizemeister des Süddeutschen Handballverbandes, den VfL Pfullingen, gefordert. Natürlich sind die Schützlinge des Trainergespanns Harry Jahns/Ingo Friedl nach dem klaren Hinspielsieg klar favorisiert, doch muss die Partie erst einmal gespielt werden.

Philipp Weber, der kommende Woche einen Schulter-Spezialisten aufsuchen will, und Maximilian Drude sollen mit Blick auf das Final Four geschont werden.