Magdeburg. Am morgigen Sonntag empfangen die Zweitliga-Handballerinnen des HSC 2000 Magdeburg ab 16 Uhr in der Barleber Mittellandhalle den TV Oyten. Gegen den Tabellenletzten der 2. Handball-Bundesliga Nord muss ein Sieg her, will man die theoretisch immer noch vorhandene Chance auf die Qualifikation für die neue Zweite Liga wahren.

"Wir haben noch längst nicht aufgegeben", so der einhellige Tenor der Mannschaft, "doch müssen wir endlich unsere Gönnerhaftigkeit gegenüber dem Gegner ablegen. Sprich, wir halten gegen jede Mannschaft lange mit und laden sie dann insbesondere in der Schlussphase immer wieder zu einfachen Toren ein. Und das müssen wir endlich abstellen", fügte Trainer Gregorz Scubocz hinzu.

Damit trifft er den Nagel auf dem Kopf. Am Sonntag müssen die Mädels um Kapitän Beatrice Vogel nicht nur über 60 Minuten ihre ganze Kampfkraft in die Waagschale werfen, sondern auch mental über die gesamte Spielzeit voll auf der Höhe sein. Denn nur ein Sieg hält die Hoffnungen auf den möglichen Klassenerhalt weiter am Leben.

Und noch ein Punkt sollte die Bandits zusätzlich motivieren. Den letzten Sieg (33:31) feierte der morgige Kontrahent TV Oyten ausgerechnet im Hinspiel gegen die Subocz-Sieben. Damals war es insbesondere die gerade mal 20-jährige Jana Kokot, die mit ihrer individuellen Klasse die Bandits-Abwehr immer wieder vor Probleme stellte. Ob sie am Sonntag dabei ist, steht noch in den Sternen.

Aber das ist letztendlich auch egal. Sicherlich hat sich die Mannschaft gut auf den Gegner vorbereitet, doch am Ende ist es eben entscheidend, dass man sich auf die eigenen vorhandenen Stärken besinnt und vor allem auch die gute Trainingsleistung auf dem Spielfeld umsetzt. Dann sollte dem Heimsieg mit voller Besetzung auch nichts im Wege stehen.