Die Olvenstedter Germania schwebt weiterhin auf der Erfolgswelle und ließ am Wochenende gegen den abstiegsbedrohten SV Arminia nichts anbrennen. Mit 3:1 setzten sich die Platzherren durch, hatten in der entscheidenden Phase jedoch auch Glück, weil bei den Buckauern einmal mehr die Chancenverwertung ein besseres Ergebnis verhinderte. So entschied Goalgetter Andreas Bode die Partie mit einem Doppelpack für die Germanen.

Olvenstedt. Für die Olvenstedter geht es in dieser Saison um nichts mehr. Der Höhepunkt ist mit dem Stadtpokal-Erfolg längst erreicht und dennoch schenken die Schützlinge von Trainer Maik Herrmann die restlichen Partien nicht ab.

Das bekamen die Gäste vom SV Arminia bereits in der ersten Halbzeit zu spüren, in der die Olvenstedter das überlegene Team waren. Und mit der ersten Chance gelang auch sofort die Führung. Einen lang gezogenen Freistoß von Bode köpfte Thomas Zabel zum 1:0 in die Maschen (17.). Bode hätte kurz danach nachlegen können, köpfte jedoch nach einer Flanke von Mirko Schröter aus dem Halbfeld nur an den Pfosten.

Die Olvenstedter schienen die Partie sicher im Griff zu haben und wollten anschließend mit dem knappen Vorsprung in die Kabine gehen. Da machte jedoch Gäste-Spieler Ralf Gasch nicht mit, der die bislang klar unterlegenen Buckauer in der 40. Minute zum Ausgleich brachte.

Und dieses Ergebnis spiegelte zunächst auch das Kräfteverhältnis nach dem Wiederanpfiff wider. Die Olvenstedter schienen sich bereits früh mit dem Unentschieden zufrieden zu geben. Doch wenn sich die Gelegenheit zum Torerfolg ergab, schlugen die Platzherren eiskalt zu. Eine Flanke von Patrick Kohrmann erreichte im Strafraum Bode, der im zweiten Versuch das 2:1 erzielte (56.).

Davon ließen sich die Buckauer jedoch nicht beeindrucken, sondern steigerten ihren Eifer in der Offensive. Gegen zunehmend verwaltende Olvenstedter hätte allein Ronny Schmidt für Ausgleich und Führung sorgen können, scheiterte jedoch an Latte und Pfosten. Darüber hinaus waren die Gäste die klar bessere Mannschaft in der zweiten Halbzeit und hätten sich einen Punktgewinn verdient.

Doch das Glück der in der Tabelle unten stehenden Mannschaften ist bekanntlich nicht besonders groß. So war der Treffer zum 3:1-Endstand in der 87. Minute die entscheidende Szene der Partie. Der eingewechselte Michel Rosenberger wurde von Arminia-Keeper Sebastian Reiß gefällt und Bode traf sicher vom Punkt.

Olvenstedt: Wende (58. Unger) – Hallbauer, Sander, Müller, Zabel, Puchowka, Kohrmann, Bode, Gasch, Bauerfeind (74. Küster), Schröter (63. Rosenberger).Arminia: Reiß – Garlipp, Zeuch, E. Fritzsche (72. Bansemer), Mücke, Gasch, Tietz (57. Schwabe), D. Fritzsche, Schmidt, Uhlemann (67. Fechtner), Ort. Tore: 1:0 Zabel (17.), 1:1 Gasch (40.), 2:1, 3:1 Bode (56., 87., Elfmeter).