Magdeburg. Die BG Magdeburg unterlag im Landesderby der Basketball-Regionalliga bei den BSW Sixers klar mit 65:90 (26:46). Die Punktausbeute war deutlich zu gering, das Team konnte nicht an die gute Leistung der zweiten Halbzeit gegen Wolfenbüttel anknüpfen.

Alle sechs Gründe, die für einen Sixers-Sieg im Vorfeld sprachen (Volksstimme berichtete), traten ein. Diese haben nunmehr fünf der sechs Derbys gewonnen und sind zudem die klare Nummer zwei im Land hinter dem MBC. Auch diesmal zeigten sich die Sixers in den allermeisten Statistikpositionen besser als die Magdeburger. Die Sixers trafen solide 51 Prozent aus dem Feld, die Febro Eagles sehr bescheidene 29 Prozent.

Schon der Beginn war typisch für das Auftreten der Magdeburger. Der Gastgeber Führte 9:2 (4. Minute). Nach fünf (!) Spielminuten gelang Stevens der erste Feldkorb für die Gäste von der Elbe. Punkte von Ivanov und Stevens sorgten beim 14:10 (7.) kurz für Hoffnung. Diese Hoffnung dauerte genau 120 Sekunden, dann lag man 10:24 (9.) zurück. Harke und Stevens verkürzten zum 24:13 nach dem ersten Viertel.

Das zweite Viertel begann wie das erste. Punkte machten vor allem die Sixers und führten dann auch mit 38:19 (16.). Wieder ein kurzes Punkteintermezzo der Gäste, mehr als das 38:24 (18.) kam nicht rüber. Dann trafen die beiden US-Boys (sie machten zusammen 45 Punkte, die Landsmänner im Eagles-Dress boten 34 Punkte an). Mit einem 26:46-Rückstand gingen die Elbestädter in die zweite Halbzeit, das Derby war eigentlich entschieden.

Im dritten Abschnitt lief es etwas besser bei den Eagles, der Rückstand konnte aber von 20 Punkten nur auf 16 verringert werden. Dafür sorgten Stevens, Ivanov, Harke und Pöllnitz. Dann noch mal kurze Zeit Spannung, denn Punkte von Ivanov und Canty (2 von 11 Treffer aus dem Feld) sorgten für das 70:58 (33.). Doch die Spannung war schnell vorbei, denn in den nächsten vier Minuten gelangen dem Opitz-Team nur ganze fünf Punkte. Da stand es 86:63 (37.) und das Derby war zugunsten der Sixers entschieden.

BGM-Coach Opitz war nach dem Spiel bedient und antwortete Pressevertretern erst am nächsten Tag: "Man muss ehrlich zugeben, dass die Sixers einen Superjob gemacht haben, sie waren einfach besser. Katastrophal, was wir in der ersten Halbzeit getroffen haben."

BGM: Markiewicz 4, Canty 4, Zydorek, Ivanov 16, Stevens 30, Pöllnitz 3, Harke 4, Günther, Gebert 4, Alsen.