Magdeburg. Bereits heute Abend um 19 Uhr muss der MSV 90 Preussen, Magdeburgs einzig verbliebener Fußball-Verbandsligist und aktueller Tabellenzweiter, zu seinem nächsten Punktspiel antreten. Gegner ist am 19. Spieltag der Gastgeber und Tabellensechste TV Askania Bernburg.

Beide Mannschaften trafen in Verbandsliga-Punktspielen bisher siebenmal aufeinander. Dabei verließen sie Sudenburger dreimal den Platz als Sieger, dreimal spielte man unentschieden. Nur einmal, in der ersten Verbandsligasaison 2007/08, behielten die Askania-Kicker die Oberhand, gewannen im Germer-Stadion mit 3:2. In Bernburg sind die Sudenburger bisher ungeschlagen, gewannen einmal 5:1 und spielten zweimal remis (1:1, 0:0). Das soll nach dem Willen der Mannen aus dem Germer-Stadion auch heute Abend nach dem Spiel so sein.

Das Hinspiel gewannen die Preussen nach Treffern von Alexander Siemke und Steve Röhl bei einem Gegentor des Ex-Magdeburgers Felix Krause mit 2:1. "Bis auf das erste Punktspiel haben sich beide Mannschaften immer kampfbetonte Spiele geliefert, wobei der Ausgang stets sehr eng war", blickt Preussens Co-Trainer Dirk Nitschke zurück. So erwarten die Sudenburger auch heute Abend auf dem neuen Kunstrasenplatz in Bernburg ein Spiel, in dem beide Mannschaften punkten wollen.

"Das wird ein Spiel auf Augenhöhe", ist sich auch Preussen-Coach Dirk Hannemann sicher. "Da müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein. Zudem müssen wir unsere Chancen, die wir wieder bekommen werden, eiskalt nutzen. Wenn wir oben weiter ein Wort mitreden wollen, dürfen wir in Bernburg nicht verlieren", gibt der Coach seiner Mannschaft mit auf den Weg.

Allerdings wissen die Gäste auch, dass die Bernburger in der laufenden Saison erst eine Niederlage zu Hause kassierten. Dieses 0:2 gegen Wolfen datiert bereits vom 10. September. In der Rückrunde sind die Askania-Kicker noch ohne Punktverlust, gewannen zu Hause gegen den Halleschen FC II (2:1) und Naumburg (4:1) sowie zuletzt in Haldensleben (2:1).

Fehlen werden bei den Preussen in Bernburg weiterhin die langzeitverletzten Kevin Knöfler, Patrick Podehl und Bastian Benkel.

1.SG Union Sandersdorf 17 38:14 37

2.MSV 90 Preussen 17 26:15 35

3.Haldensleber SC 17 35:20 32

4.BSV Halle-Ammendorf 16 28:16 32

5.FC Grün-W. Piesteritz 17 27:15 31

6.TV Askania Bernburg 17 25:20 29

7.Hallescher FC II 17 34:24 26

8.VfB Sangerhausen 16 26:20 26

9.FC Grün-Weiß Wolfen 17 21:21 25

10.Oscherslebener SC 17 22:24 22

11.SV Edelweiß Arnstedt 17 28:37 21

12.1. FC Lok Stendal 16 26:27 16

13.SV 09 Staßfurt 17 26:42 16

14.TSV Völpke 17 15:31 12

15.Romonta Amsdorf 15 15:32 11

16.Naumburger SV 05 16 13:47 4