Eine weitere Reise erwartet die Bundesliga-Handballerinnen des HSC 2000 an diesem Wochenende. Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison müssen die Schützlinge von Trainer Jens Aebi am Samstag früh aufstehen, um rechtzeitig um 16.30 Uhr beim TSV Nord Harrislee an die deutsch-dänische Grenze anzutreten. Trotz der Reisestrapazen sowie einer zweiwöchigen Spielpause zeigen sich die Elbestädterinnen vor dem Duell beim Tabellenachten durchaus kämpferisch, peilen in der Ferne auch zwei Punkte an.

Magdeburg. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit geht es für die Zweitligadamen des HSC 2000 auf große Reise. Mit der Auswärtspartie bei den Nordlichtern des TSV Nord Harislee, Anwurf in der dortigen Holmberghalle ist heute um 16.30 Uhr, erwartet die Magdeburgerinnen nicht nur die längste Reise der Saison, sondern auch ein wahrhaft schwerer Brocken.

Zwar hagelte es für die Blascyk-Schützlinge zuletzt eine Heimniederlage mit 15 Toren Differenz gegen Tabellenführer Celle, doch dürften die Holsteinerinnen gerade deshalb hoch motiviert sein, diese Klatsche wieder auszubügeln. Nicht ganz umsonst warnt deshalb auch HSC-Trainer Jens Aebi seine Schützlinge inständig vor dem Tabellenachten: "Wir reisen sicherlich als Außenseiter nach Harrislee, auch aufgrund der Tatsache, dass uns Jasmin Maue berufsbedingt unter der Woche nicht zur Verfügung stand und wir daher etwas im Training improvisieren mussten. Zudem steckt Harrislee noch mitten im Kampf um die Qualifikation zur eingleisigen zweiten Liga, so dass sie uns ganz sicher nichts schenken werden."

Sportlich gesehen müssen die Elbestädterinnen vor allem auf die Achse Legarth/Lembke acht geben. Von den beiden geht ständig Gefahr aus, wobei vor allem Erstgenannte auch als Torschützin überzeugt. Dennoch haben die Elbestädterinnen bereits im Hinspiel (27:25) unter Beweis gestellt, wie man den "Nord-Express" erfolgreich stoppen kann. Der Schlüssel zum Erfolg lag damals in einer starken Deckungsleistung sowie daraus resultierenden Tempogegenstößen, die allesamt erfolgreich verwertet wurden.

Ein ähnliches Erfolgsrezept dürfte auch Trainer Jens Aebi für heute Nachmittag ausgetüftelt haben, um schließlich die noch verbleibenden Spiele in der zweithöchsten Spielklasse erfolgreich zu absolvieren. Wie genau die Taktik für das Wochenende aussieht, ließ Aebi zwar offen, fügte aber schmunzelnd hinzu: "Ich bin überzeugt davon, dass wir unsere Chance haben werden, wenn wir konsequent das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben." Personell kann Aebi zumindest fast aus dem Vollen schöpfen, wobei lediglich Anja Schröder etwas angeschlagen ist.

Auch wenn sich die Magdeburgerinnen in den verbleibenden Spielen noch sehr viel vorgenommen haben, so ist die sportliche Zukunft bereits besiegelt. Nach Entschluss vom Vorstand hat man sich dazu entschieden, keinen Lizenz- antrag für die eingleisige 2. Bundesliga einzureichen und somit im nächsten Jahr in der 3. Liga voll anzugreifen. Zuvor steht jedoch erst mal die Partie in Harrislee auf dem Programm und die wollen die "Bandits" unbedingt gewinnen.

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:

1.SVG Celle19594:47136:2

2.MTV Altlandsberg19585:57226:12

3.Union Halle-Neust.19552:53524:14

4.TSV Travemünde19553:55023:15

5.VfL Wolfsburg19543:52022:16

6.TSG Wismar19569:55320:18

7.SC Greven 0919559:53918:20

8.TSV Nord Harrislee19514:54718:20

9.Füchse Berlin19502:49716:22

10.HSC 200019483:51612:26

11.TV Oyten19554:6277:31

12.TuS Lintfort19504:5856:32