Magdeburg (rsc). Am 19. Spieltag der Fußball-Landesliga Nord gelang dem MSV Börde bei der abstiegsbedrohten Eintracht in Mechau ein Punktgewinn. Nach Toren von Markus Lamprecht (44.) und Christopher Wolff (73.) hieß es nach 95 Minuten 1:1 (1:0).

Dabei konnte man über die ersten 40 Minuten getrost den Mantel des Schweigens hängen. Auf oberflächlich aufgeweichtem Platz boten beide Mannschaften Fußball zum Abgewöhnen. Die Stadtfelder waren zunächst darauf bedacht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Wurde doch einmal der Ball nach vorn gespielt, wurde er prompt eine Beute der Mechauer Abwehr. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte kam Feuer in die Partie, als der Gastgeber drei Möglichkeiten besaß, von denen Lamprecht eine nutzte.

In der zweiten Hälfte wurde Börde aktiver, hatte jetzt mehr Ballbesitz und kam auch zu einigen Möglichkeiten. Die größte Chance auf ein Tor hatte aber der Mechauer Patrick Schulz, der aber aus zwölf Metern freistehend vergab. Dann der Ausgleich, als Wolff aus 50 Metern einen Aufsetzer-Freistoß nach Foulspiel an Marcus Mähnert zum überraschenden 1:1 ins Mechauer Tor setzte.

Danach war beim Gastgeber, der die Auffassung vertrat, der Ausgleich hätte nicht gelten dürfen, da der Freistoß ein indirekter gewesen sei, nur noch Wut und Hass zu spüren. Schiedsrichter Bernd Manecke bewies aber Langmut und brachte die Partie mit fünfminütiger Nachspielzeit souverän über die Bühne.

MSV Börde: Angerstein – Kolodziej, Schulz (36. Wesemeier, 88. Flöter), Sommer, Liske, Zoll, Wolff. Lüter (80. Lenz), Mähnert, Wunderling, Lohse.