Magdeburg. Mit eindeutiger Überlegenheit holte sich der MSV Börde am Mittwoch erneut die Stadtpokaltrophäe im Volleyball. Zwei glatte 2:0-Siege gegen den neuen Stadtmeister USC 1V und gegen den Außenseiter SG Meßtron bewiesen, wer in diesem Pokalfinale Herr in der Halle war.

Bereits im ersten Spiel lagen die Stadtfelder gleich zu Beginn des ersten Satzes mit 7:0 vorn, ehe sich der USC IV fand. Teamgeist, Spielfreude und effektive Beweglichkeit gepaart mit solidem technischen und taktischen Können waren die Vorzüge gegenüber den Mitwettbewerbern. So verkraftete man sogar den verletzungsbedingten Ausfall von Stammspielers Frank Wagner gleich zu Beginn des ersten Satzes. Auswechselspieler Thomas Ziegenspeck wurde sofort voll integriert, machte seine Sache recht gut.

Mit nur sechs Spielern musste der MSV nun durchspielen. In allen beiden Sätzen gegen den USC IV lag der alte und neue Pokalsieger ständig vorn. Seine technischen Vorteile lagen im Angriffsdruck, in der Angriffsvariabilität und im besonnenen Spielaufbau. Dabei zeichneten sich durch Angriffshärte und Übersicht Florian Rost und bei Angriffen über die Mitte Thomas Lehmann besonders aus.

Dagegen blitzte das wahre Können des Stadtmeisters USC IV nur sporadisch auf. Kleine technische Schwächen in allen Bereichen, fehlende Spielfreude und Abstimmungsfehler waren offensichtlich und brachten auch deshalb den Pokalverteidiger auf die Siegerstraße. Im Vorjahr gewann er im gleichen Finalspiel nur mit 2:1.

Das der USC-IV-Sechser besser spielen kann, bewies er im ersten Satz des zweiten Spieles gegen die SG Meßtron. Ein guter Start mit starker Angriffsleistung gegen einen konfus gestarteten Gegner brachte einen überzeugenden Satzgewinn von 25:17. Im zweiten Satz steigerte sich der Außenseiter besonders in der Abwehr mit einem guten Libero und im Angriff gegen einen Zeitweiligen löchrigen Block und Abstimmungsfehler im Spiel des USC. Auch die bessere Moral machte einen 25:22-Satzgewinn möglich. Im Tiebreak zeigte der USC auch dank der Annahmeschwächen des Gegners seine Überlegenheit, 15:8 hieß es am Ende und die "Studenten" waren über den 2:1-Sieg glücklich.

Im anschließenden Spiel des Turnierabends ließen die Stadtfelder gegen den Außenseiter nichts anbrennen. Die im ersten Spiel gegen den USC IV gezeigten Stärken wurden bei ständiger Spielführung nachhaltig bewiesen, besonders die starke Angriffsleistung kam hier voll zur Geltung. Das glatte 2:0 war eine logische Folge. Der erneute Pokalsieg war damit gesichert.