Die USC-Volleyballerinnen haben sich ihren Traum erfüllt. Als Zweiter des Aufstiegsturniers zur Regionalliga Nordost spielen sie in der nächsten Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, die die USC-Männer gerade verlassen mussten.

Berlin/Magdeburg (amu). Die Volleyballerinnen aus Magdeburg legten beim Turnier in Berlin aber einen schwachen Start gegen den Berliner VV Vorwärts hin, verloren die ersten beiden Sätze – 15:25 bzw. 23:25. Im dritten Satz lief es deutlich besser. Aggressive Aufschläge zwangen den Gegner zu Annahmefehlern, wobei die Annahme bzw. Abwehr auf eigener Seite mit dem Zuspiel und dem überlegten Angriff harmonierte.

Doch dem 25:18-Satzgewinn folgte ein Tief. Nichts wollte mehr gelingen – in der Annahme nicht, genauso wenig wie im Angriff oder Block. Der BVV nutzte diese schwache Phase der Magdeburgerinnen gnadenlos aus, um sich mit 25:13 den dritten Satzgewinn und das Spiel zu sichern.

Vermutlich verausgabten sich die Berlinerinnen, denn gegen den brandenburgischen Vertreter VSV Grün-Weiß Erkner gab es anschließend eine glatte 0:3-Niederlage.

Für den USC musste nun im Spiel gegen Erkner ein Sieg her, wenn es in die Regionalliga gehen sollte. So ging man auch sehr motiviert ins Spiel und erarbeitete sich mit druckvollen Aufschlägen von Zuspielerin Anja Bechmann und tollen Angriffskombinationen einen klaren Vorsprung im ersten Satz (21:13). Allerdings folgten Fehler in der Annahme und Abwehr, so dass die Elbestädterinnen bis zum Satzgewinn (25:20) zittern mussten.

Im zweiten Durchgang war der Schlüssel zum USC-Erfolg der hervorragend gestellte Block, z. B. von Julia Flach. Auch die Aufschlagserien von den Mittelangreifern Peggy Bürger und Katharina Büssow konnten sich sehen lassen und brachten die wichtigen Punkte zum 25:19. Im dritten Satz fielen die USC-Damen wieder in ein Annahmeloch und konnten den Vorsprung von Erkner nicht aufholen (16:25).

Im vierten Durchgang setzte sich der USC schließlich hauchdünn mit 25:23 durch, gewann das Spiel mit 3:1 und wurde damit Turnierzweiter hinter Erkner, während sich der favorisierte BVV Vorwärts nicht qualifizierte.

USC-Kapitän Anja Bechmann erklärte nach den Spielen: "Vor zwei Jahren rutschten wir als Landesmeister ohne Qualifikation in die Regional-liga. Jetzt im Aufstiegsturnier haben wir alles gegeben und uns den Platz in der Regionalliga berechtigt erkämpft."

Im Landespokalfinale spielt der USC am 30 April beim Regionalligadritten Pädagogik Schönebeck.

USC: Baake, Bechmann, Bürger, Büssow, Flach, Lohfink, Mutzeck, Soldmann, Zich.