Magdeburg (mri). Fußball-Landesligist SG Handwerk konnte nach der desolaten Leistung vor Wochenfrist gegen Eintracht Mechau das Ruder wieder herumreißen und gewann in einer kampfbetonten Partie hochverdient gegen Gastgeber Grün-Weiß Potzehne mit 3:0 (1:0). David Berlin (4.), Manuel Kaschlaw (55.) und Thomas Wolff (70.) mit einem verwandelten Elfmeter zeichneten für die Treffer der Gäste verantwortlich.

Die Partie begann mit einem Aufreger für den Gastgeber, der nach zwei Minuten die Möglichkeit zur Führung hatte, doch Krehl vergab. Nur zwei Minuten später hatten dann die Neustädter ihre erste Möglichkeit und nutzten diese eiskalt zur Führung. Mit einem langen Ball bediente Kaschlaw den durchstartenden Spahija, der auf Berlin legte. Mit einem Billard-Tor traf der ehemalige Fermersleber zum 1:0.

Die Partie wurde jetzt ruppiger und viele kleine Fouls unterbrachen immer wieder den Spielfluss. Die Gäste spielten aus einer stabilen Abwehr heraus und ließen den Potzehnern wenig Raum. Die einzig nennenswerte Möglichkeit besaß denn auch der Gast, doch wurde der Berlin-Schuss geklärt.

Im zweiten Abschnitt spielte nur noch der Gast, der bereits 60 Sekunden nach Wiederanpfiff durch Spahija die Riesenchance zum 2:0 hatte. Potzehne versuchte zwar in Richtung Gehäuse der Handwerker zu kommen, vernachlässigte dabei aber die Defensivarbeit. Dies nutzte Handwerk clever zum 2:0 (55.). Spahija trieb den Ball über das halbe Feld und passte im richtigen Moment auf den mitgelaufenen Kaschlaw, der mit viel Übersicht den Ball an Urbschat vorbei legte. Nachdem dann ein Kaschlaw-Kracher von der Lattenunterkante wieder ins Feld sprang, erzielte Handwerk nach 70 Minuten die Entscheidung. Nach einem Foulspiel am quirligen Berlin entschied der Referee sofort auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich Wolf nicht entgehen und verwandelte sicher zum 3:0. Da Chlasta (Latte) und Berlin im Spielverlauf weitere Möglichkeiten vergaben, blieb es letztendlich beim verdienten 3:0 für die SG Handwerk.

SG Handwerk: Trautner – Hauer, Bele, Brockel (25. Lindner), Petersdorf (76. Hein), Sohmann, Liedtke, Wolff (70. Chlasta), Spahija, Berlin.