Es geht um alles – im letzten Meisterschaftsspiel der Saison 2010/2011 kommt es für die Regionalliga-Volleyballer des USC Magdeburg zum Showdown, wenn die "Studenten" am morgigen Sonnabend ab 18 Uhr den TKC Wriezen in der Campushalle empfangen.

Alte Neustadt (hoe). Der USC hat sich in der fast abgelaufenen Spielzeit einfach zu viele, wenn auch knappe Niederlagen wie zuletzt beim 2:3 in Potsdam, geleistet. Besonders das 2:3 bei den Netzhoppers in Königs Wusterhausen könnte die Elbestädter noch teuer zu stehen kommen, denn die Randberliner sind zur Zeit punktgleich mit den Magdeburgern, würden im Falle eines Erfolges bei Rotation Prenzlauer Berg Berlin (zeitgleich morgen um 18 Uhr) und gleichzeitiger Niederlage des USC mit diesem die Tabellenposition tauschen und somit den Abstiegsplatz verlassen. Verlieren sowohl der USC als auch die Netzhoppers, würde sich in der Reihenfolge auf Grund des besseren Satzverhältnisses der Magdeburger nichts ändern.

Logischer Weise wollen die gastgebenden Elbestädter morgen nicht auf die Schützenhilfe von Rotation Prenzlauer Berg vertrauen, sondern ihr Geschick selber in die Hand nehmen und mit einem Sieg gegen Wriezen alle Spekulationen beseitigen. Dass das gegen den aktuellen Viertplatzierten der Liga nicht einfach wird, ist aber auch allen Beteiligten klar.

Beim USC wird nur Mittelblocker Stefan Meineke (Fußquetschung nach einem Unfall) fehlen. Für ihn könnte Gunnar Griep kurzfristig wieder in das Aufgebot der Magdeburger rücken, wenn denn bis zum Samstag seine Spielgenehmigung vorliegt. Ob dieser dann im Mittelblock oder auf einer anderen Position eingesetzt werden könnte, entscheidet sich aber erst im Spielverlauf. Ansonsten sind alle USC-Akteure mehr oder weniger fit und auf jeden Fall "heiß" auf die Partie.